• Der Vorhang ist gefallen


    Der 17.03.2018 makiert das traurige Ende einer Ära, nämlich der Erstklassigkeit der Herrenmannschaft der SPG SKH Post SV 1036. Schon zuvor war ja der 10. Tabellenrang und damit der Fixabstieg festgestanden, doch wir hätten uns einen ehrenvollen Abschied aus der Liga gewünscht - einen Wunsch den wir uns zu erfüllen aber leider nicht in der Lage waren.

    Nun aber zu den Ergebnissen im Einzelnen:

    Im Eröffnungsdurchgang starteten für uns Christoph Rapf (gg. Ohnesorgen Johann) und Harald Pelzlbauer (gg. Ekker Ernst). Rapfi, dankenswerterweise für den erkrankten Christoph Dobler eingesprungen, bemühte sich zwar redlich, doch um in dieser Liga mithalten zu können, dazu besitzt er (und bei uns leider nicht nur er) derzeit einfach nicht die nötige Spielstärke. So gelang kein Satzgewinn, und der Mannschaftspunkt ging mit 483 gg. 567 an die Gastgeber. Gleichzeitig begann Harald ganz ausgezeichnet und sicherte sich mit 158 gg. 137 deutlich den 1. Satz. Auch wenn er die Schlagzahl nicht halten konnte, so gingen doch auch die Sätze 2 und 3 mit 136 gg. 128 bzw. 136 gg. 126 an ihn, ehe er sich auf die Schlußbahn nicht mehr so richtig einstellen konnte (128 gg. 131). Trotzdem der sichere Mannschaftspunkt für uns (558 gg. 522). Nach dem 1. Durchgang stand es damit 1 : 1 bei - 48 Kegeln.

    So ging der 2. Durchgang, den für uns Christian Schmidt (gg. Petr Alexander) und Milan Blecha (gg. Sobcak Ondrej) bildeten, ins Rennen. Schmidi kam mit der schwierig zu spielenden Anlage nicht wirklich zurecht und hatte mit 517 gg. 577 nie eine wirkliche Chance in seinem Duell. Anders lief es bei Milan, der der Nummer 1 der Gastgeber über weite Strecken sehenswert die Stirn bot, aber trotzdem keinen einzigen Satz erobern konnte (137 gg. 144, 141 gg. 143, 156 gg. 161 und zum Schluß 138 gg. 144, insgesamt 572 gg. 592). Damit stand es 1 : 3 bei einem schon deutlichen Kegelrückstand von 128.

    So blieb für den Schlußdurchgang nur noch, den Abschied aus der Liga möglichst versöhnlich zu gestalten. Diesen bildeten bei uns diesmal Markus Vsetecka (gg. Machala David) und Peter Pelzlbauer (gg. Dvorak Patrick). Markus, der in der Vergangenheit mit dieser Anlage traditionell so seine Probleme hatte, bestätigte das leider auch diesmal. Von Beginn an stand Markus gegen den Legionär der Kremser auf verlorenem Posten (119 gg. 166 bzw. 122 gg. 158), und obwohl er sich in der 2. Hälfte etwas erfing (140 gg. 141 bzw. 144 gg. 157) blieb auch ihm ein Satzpunkt verwehrt (525 gg. 622). Peter, nicht ganz fit angetreten, versuchte sein Spiel mit viel Routine über die Bühne zu bekommen, doch das ist auf dieser Anlage leider praktisch unmöglich, sodaß auch er gegen seinen zu Beginn nicht überragend spielenden Gegner keinen Stich machte (481 gg. 544).

    Am Ende steht eine auch in dieser Höhe verdiente 1 : 7 Niederlage mit - 288 Kegeln und einem desaströsen Mannschaftsschnitt über den wir den Mantel des Schweigens breiten wollen.

    Damit ist die Superligasaison für uns vorbei. Einige sind noch bei Österreichischen- und Staatsmeisterschaften im Einsatz, und auch eine Nationalteameinberufung ist nicht gänzlich ausgeschlossen. Ansonsten aber gilt es, und hier sind die Vorbereitungen schon in Laufen, für die kommende Saison zu planen und, wenn möglich, ein Team zusammenzustellen, daß sich der Herausforderung Bundesliga stellen wird können.

    Spielbericht: KSK Austria Krems gg. SPG SKH/Post SV 1036
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