• KSV Wien - wieder einmal


    Das Derby gegen KSV Wien 2 brachte in der 8. Runde die Erinnerung an einige uns aus der Vergangenheit bekannte Szenen zurück, denn wie immer war es spannend, und wie meistens fehlte uns am Ende doch noch ein wenig.

    Nun aber zu den Ergebnissen im Einzelnen:

    Im Eröffnungsdurchgang starteten für uns Christoh Dobler (gg. Staffel Kurt) und Peter Pelzlbauer (gg. Richter Matthias). Christoph hat noch nicht so ganz aus seiner kleinen Formdelle herausgefunden, spielte trotzdem ein solides Spiel und kämpfte um jeden Kegel, mußte aber dennoch zunächst den 1. Satz mit 132 gg. 147 abgeben, ehe er sich mit 130 gg. 125 und 148 gg. 145 ins Spiel zurückkämpfte, und 2 : 1 in Front ging. Auch Peter fand zunächst nicht zu seiner gewohnten Stärke (136 gg. 138 bzw. 139 gg. 166) ehe er sich mit einer tollen 3. Bahn (156 gg. 122) wieder ins Spiel brachte. Die Entscheidung in den jeweiligen Schlußsätzen lief dann aber ganz eindeutig in Richtung der Hausherren. Sowohl Christoph (137 gg. 151 - insgesamt 547 gg. 568) als auch Peter (122 gg. 161 - insgesamt 553 gg. 587) mußten Satz- und Mannschaftspunkte abgeben, sodaß es nach dem 1. Durchgang 0 : 2 bei - 55 Kegeln aus unserer Sicht stand.

    Der 2. Durchgang ging also schon mit einigem Druck, punkten und aufholen zu müssen, ins Rennen. Für uns versuchten dies Thomas Newetschny (gg. Mikolitsch Michael) und der wiedergenesene Mario Pekarek (gg. Vasic Zoran). Tom remisierte den 1. Satz noch mit 139 gg. 139 bevor er in Satz 2 den Grundstein für eine Vorentscheidung legte (165 gg. 132). Mario begann mit 144 gut (das reichte gegen seinen an diesem Tag ausgezeichnet spielenden Gegner (146) aber knapp nicht zum Punkt, ehe er in Satz 2 einen kleinen Einbruch erlitt (126) der auch prompt mit 163 bestraft wurde. Tom spielte seine Partie dann, mit einer kleinen Schwäche auf der Schlußbahn, gut zu Ende und sicherte sich mit 577 gg. 533 klar den Mannschaftspunkt. Mario bäumte sich in Satz 3 mit 153 gg. 151 nochmals auf, konnte im Schlußsatz aber nicht mehr zusetzen und unterlag dann doch deutlich trotz guter Leistung mit 554 gg. 603. Damit gingen wir mit 1 : 3 und einem Rückstand von 60 Kegeln in den Schlußdurchgang.

    Keine besonders gute, aber auf jeden Fall noch eine machbare Angelegenheit für unsere Schlußspieler. Dies waren diesmal Zsolt Kincses (gg. Bugar Lubomir) und Harald Pelzlbauer (gg. Böhm Siegfried). Zsolt legte auch gleich los wie die Feuerwehr - sein routinierter Gegner stand ihm aber um nichts nach (164 gg. 162 bzw. 146 gg. 139). Harald hatte zu Beginn so seine Anpassungsprobleme, punktete aber mit 137 gg. 134 trotzdem, ehe er mit einer starken 2. Bahn (157 gg. 135) nochmals Hoffnung bei unseren Fans aufkommen lies, da zu diesem Zeitpunkt jeweils eine 2 : 0 Satzführung und ein auf 26 Kegeln geschrumpfter Kegelrückstand zu Buche stand. Doch leider gelang es nicht mehr, das Ruder ganz herumzureissen, denn einerseits konnten unsere beiden ihr Niveau nicht ganz halten, andererseits wurde Zsolts Gegner von Wurf zu Wurf stärker. Während also Harald mit 143 gg. 136 und 137 gg. 137 unseren 2. Mannschaftspunkt, aber mit 574 gg. 542 nicht genügend Kegel eroberte, ging bei Zsolt trotz massiver Gegenwehr mit 137 gg. 159 und 140 gg. 150 der Mannschaftspunkt an die Gastgeber (insgesamt 587 gg. 610).

    Am Ende steht eine 2 : 6 Niederlage mit 51 Kegeln Rückstand, der einerseits positive Aspekte abzugewinnen sind (guter Mannschaftsschnitt von 565,3, der auf einer geschlossenen Mannschaftsleistung beruht), aber auch unsere noch vorhandenen Schwächen aufzeigt (die wirklich hohen Quoten haben diesmal gefehlt, und wir sind (vom Aufsteiger Orth einmal abgesehen) scheinbar noch nicht soweit, die 2. Mannschaft eines Superligavereines auf deren eigener Anlage zu schlagen). Dennoch - wir sind eine homogene Truppe, die einige jüngere Spieler im Kader hat, deren Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen ist. Daran gilt es zu arbeiten, und sich in den nächsten Monaten und Jahren kontinuierlich zu verbessern.

    Noch ein kleiner Hinweis an alle Statistiker: nimmt man nur die letzten Sätze der Partie, dann haben wir diese mit insgesamt 792 gg. 875 verloren. Bei insgesamt 51 Kegeln Rückstand bedeutet das, daß wir die Partie über 3 Sätze gewonnen hätten, oder, im Umkehrschluß, auf den Schlußbahnen verloren haben.

    Kommendes Wochenende haben wir wieder ein Derby - diesmal zuhause, wo uns die wiedererstarkte Herrenmannschaft von BBSV Wien besuchen wird. Eine für uns ganz wichtige Partie gegen einen der Ligafavoriten, bei der wir, so wie diesmal, unabhängig vom Ausgang wieder sehr viel mitnehmen werden können.

    Spielbericht:KSV Wien 2 gg. SPG SKH/Post SV 1036
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  • Spielvorankündigung


    Runde: 1 F
    12.01.2019
    12:00 Uhr

    DKV Schlaining
    vs.
    SPG SKH/Post SV 1036 - I

    Gasthaus Marth
    Oberwarter Strasse 1
    7461 Stadtschlaining
  • Spielvorankündigung


    Runde: 1 F
    14.01.2019
    19:00 Uhr

    SPG SKH/Post SV 1036 - II
    vs.
    KSK Blau Gelb

    Postbahnen Simmering
    Unter der Kirche 22
    1110 Wien
  • Spielvorankündigung


    Runde: 1 F
    12.01.2019
    14:30 Uhr

    SK FWT-Composites NK II
    vs.
    SPG SKH/Post SV 1036 - I

    ASKÖ SKZ
    Fabriksgasse 34
    2620 Neunkirchen
  • Spielvorankündigung


    Runde: 1 F
    14.01.2019
    18:30 Uhr

    ESV Brunn am Gebirge
    vs.
    SPG SKH/Post SV 1036 - II

    ESV Bahnen
    Bahnstrasse 69a
    2345 Brunn/Gebirge
  • Spielvorankündigung


    Runde: 6 H
    20.12.2018
    19:00 Uhr

    KSK Meidling
    vs.
    SPG SKH/Post SV 1036 - III

    ASKÖ XX
    Hopsagasse 5
    1200 Wien