• Zuhause deutlich stärker


    Unser erstes Heimspiel im Jahr 2019 brachte uns Besuch aus St. Pölten. Die 2. Mannschaft des Superligisten hat eine starke Mischung als Jungen, talentierten Spielern und guten Routiniers zu bieten - und uns im Herbst (trotz guter Leistung) eine unserer Niederlagen beschert. Mit dem Heimvorteil im Rücken hatten wir uns vorgenommen, diesmal den Spieß umzudrehen.

    Nun aber zu den Ergebnissen im Einzelnen:

    Im Eröffnungsdurchgang starteten für uns Mario Pekarek (gg. Prem Jakob) und Peter Pelzlbauer (gg. Schmidt Christian). Gleich im 1. Satz zeigten die Gäste, daß auch sie sich für dieses Spiel einiges vorgenommen hatten, denn sowohl Mario (141 gg. 143) als auch Peter (141 gg. 142) mußten den 1. Satzpunkt knapp abgeben. Peter konnte dann, im Gegensatz zu seinem jungen Kontrahenten mit (kurzer) SPG-Vergangenheit dieses Niveau über die ganze Partie hinweg halten, und punktete nach Sätzen über 140 (gg. 133), 141 (gg. 133) und 147 (gg. 134) letztlich doch sicher mit insgesamt 569 gg. 542. Mario hingegen hatte auch in Satz 2 knapp das Nachsehen (128 gg. 134) ehe er in Satz 3 mit 137 gg. 120 den Kegelrückstand in einen Vorsprung verwandelte. Daß es dann trotzdem nicht zum Mannschaftspunkt für ihn reichte lag daran, daß er den Schlußsatz wieder verlor (134 gg. 137) und so trotz Kegelmajorität von 540 gg. 534 nur einen Satzpunkt für sich verbuchen konnte. So stand es nach dem 1. Durchgang 1 : 1 bei + 33 Kegeln.

    Der 2. Durchgang, den diesmal für uns Christoph Dobler (gg. Eigner Fabian) und Kincses Zsolt (gg. Christ Felix) für uns in Angriff nahmen, begann von beiden Seiten fulminant. Bei Christoph reichten sehr gute 147 gg. 153 nicht zum Satzpunkt, Zsolt legte 162 Kegeln um, und hatte damit gg. 150 die Nase vorne. Doch nicht alle konnten diese Schlagzahl halten. Zunächst konnte Dobi mit 126 gg. 166 nicht mehr mithalten, während Zsolt mit 153 gg. 129 seinen Kontrahenten hinter sich lassen konnte. Nach sehr guten 319 Kegeln zur Halbzeit war dann bei Dobis Gegner sichtlich die Luft draußen, und Christoph kämpfte sich mit 125 gg. 120 und 147 gg. 122 noch deutlich heran. Zum Mannschaftspunktegewinn reichte es aber nicht mehr (insgesamt 545 gg. 561). Nur Zsolt, mittlerweile auch mit unserer Heimbahn auf du und du, ließ seinen sehr guten ersten beiden Sätzen 2 fast ebensogute folgen. Mit 154 gg. 123 und 145 gg. 152 gab es noch den 3. Satzpunkt und mit insgesamt 614 gg. 554 auch viele wertvolle Kegeln. So stand es 2 : 2 bei 77 Pluskegeln.

    Jetzt ging es für den Schlußdurchgang, den wie schon gewohnt Harald Pelzlbauer (gg. Riedlberger Herbert) und Thomas Newetschny (gg. Wetzel Christian) bildeten, darum, zumindest noch einen Mannschaftspunkt zu erobern und den Kegelvorsprung zu halten. Harald begann etwas durchwachsen, steigerte sich aber im Verlauf des 1. Satzes, den er dann auch noch mit 139 gg. 135 für sich entscheiden konnnte. Tom startete deutlich stärker, aber seine 151 reichten gegen 154 nicht zum Satzpunkt. In Satz 2 konnten wir dann eine kleine Vorentscheidung für uns verbuchen, denn Harald stellte mit 144 gg. 124 auf 2 : 0 und hatte dabei einen schönen Kegelvorsprung, und gleichzeitig punktete auch Tom nun mit 153 gg. 121, sodaß auch der Gesamtkegelvorsprung deutlich angewachsen war.

    Satz 3 stand dann noch einmal im Zeichen der Niederösterreicher (140 gg. 148 bzw. 137 gg. 149) ehe im Schlußdurchgang die endgültige Entscheidung zu unseren Gunsten zu verzeichnen war. Harald legte mit 150 gg. 122 und insgesamt 573 gg. 529 nochmals nach, Tom mußte zwar auch diesen Satz mit 130 gg. 141 abgeben, und teilte damit Marios Schicksal, mit mehr Kegeln (571 gg. 565) den Mannschaftspunkt nicht zu machen, das änderte aber nichts mehr am Endergebenis dieser Begegnung.

    Die beiden Tabellenpunkte blieben in Wien, und zwar mit 5 : 3 und 127 Kegeln Vorsprung. Der Mannschaftsschnitt von 568,7 ist zwar durchaus verbesserungswürdig, aber dennoch war der Sieg eigentlich deutlicher, als es die Mannschaftspunkte suggerieren.

    Kommende Woche haben wir spielfrei. Unser nächster Meisterschaftsauftritt ist am 02.02.2019, und zwar in Steinberg, im Burgenland. Auf die Anlage - die meisten von uns kennen sie nur vom Hörensagen - sind wir sehr gespannt. Jedenfalls aber sind wir gewarnt, denn gerade auswärts konnten wir bis jetzt in dieser Saison noch nicht so oft überzeugen.

    Spielbericht: SPG SKH/Post SV 1036 gg. BSV Voith St. Pölten 2
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    Runde: 1 H
    07.09.2019
    12:00 Uhr

    DKV Schlaining
    vs.
    SPG SKH/Post SV 1036 - I

    Gasthaus Marth
    Oberwarter Strasse 1
    7461 Stadtschlaining
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    Runde: 1 H
    07.09.2019
    16:00 Uhr

    SKC Andau
    vs.
    SPG SKH/Post SV 1036 - I



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