• Heimsieg gegen Schneegattern


    Mit einem passablen Schnitt von 548,2 ist es uns im Heimspiel gegen eine ersatzgeschwächte Mannschaft von ASKÖ KSC Schneegattern gelungen, einen klaren Erfolg und unseren ersten Sieg im Frühjahr einzufahren. Die Leistungen waren in Ordnung, wenn auch bei der einen oder anderen noch Luft nach oben war.

    Im ersten Durchgang startete die endlich wieder verletzungsfreie Michaela Rirsch mit 125 zu 123 Kegeln gegen Marianne Berger noch etwas verhalten ins Spiel, in den Sätzen 2 und 3 war sie ihrer Gegenspielerin mit 146 zu 122 und 148 zu 114 aber klar überlegen und der Punkt schon vorzeitig eingefahren (gesamt 549 zu 496); ein klares Zeichen, dass mit Michi wieder eine Stütze der Mannschaft zurückgekehrt ist. Das andere Duell war spannender, wenngleich Renata Vilov gegen Rita Zimmermann wie aus der Pistole geschossen mit starken 164 Kegeln (zu 117) begann; die Sätze 2 und 3 gingen dann aber an die Gastspielerin und der letzte Satz musste entscheiden – hier bewahrte Renata aber die Nerven und konnte sich knapp mit 130 zu 128 Kegeln durchsetzen und mit gesamt 563 Kegeln (zu 528) zeigen, dass in ihr durchaus Potenzial steckt.

    Mit einer beruhigenden 2:0-Führung bei plus 88 Kegeln ging es in den zweiten Durchgang. Hier lieferte Katarina Valigurova mit 4 gleichmäßig guten Sätzen und gesamt 568 Kegeln eine gewohnt solide Leistung ab und war gegen Beatrix Baumrucker nie in Gefahr, einen Satzpunkt abzugeben, die 440 Kegel erzielte. Auf der anderen Seite musste Ursula Vranitzky die ersten beiden Satzpunkte gegen Monika Steinlechner abgeben und lag zur Halbzeit mit 31 Kegeln zurück; die Sätze 3 und 4 gingen dann an sie, aber gesamtkegelmäßig ging es sich mit 527 zu 545 nicht mehr für den Mannschaftspunkt aus.

    Die Partie war somit mehr oder weniger entschieden – mit einer 3:1-Führung bei plus 198 Kegeln ging es in den letzten Durchgang, der nur mehr Formsache war. Hier musste Nathalie Neubauer die ersten beiden Satzpunkte gegen Gabriele Bürger mit 137 zu 139 und 134 zu 135 knapp abgeben, dann drehte sie den Spieß aber um und konnte mit 2 starken Sätzen (148 zu 126 und 147 zu 133) der Nummer 1 der Gastspielerinnen den Mannschaftspunkt abknöpfen (gesamt 566 zu 533). Bei Fiona Steiner hingegen lief an diesem Tag gar nichts zusammen – sie plagte sich mit nur einem Fehlwurf und vom Fallglück nicht gerade begünstigt auf für sie magere 516 Kegel und hatte den Punkt gegen Susanna Bertoldi bereits nach 3 Sätzen verloren, die es auf 526 Kegel brachte. Dazu kann man nur sagen – abhaken, solche Tage gibt es und in diesem Fall hat es keine Rolle gespielt; stand doch am Ende dieses Spiels ein 6:2-Erfolg mit plus 221 Kegeln für uns auf der Anzeige.

    Im nächsten Spiel müssen wir auswärts bei KSV Wien antreten. Die bisherigen Heimschnitte dieser Mannschaft reichen von 541 bis 577, also eine unberechenbare Truppe. Für uns gilt es, einfach wieder eine gute Leistung abzuliefern und am Ende zu schauen, was dabei herauskommt – vielleicht können wir ja mit dem durch diesen Sieg wieder gewonnenen Selbstvertrauen überraschen.

    http://bundesliga.sportkegeln.org/spb-blsld.php?id=53
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