• Über den Kampf ins Spiel gefunden


    Eigentlich hatten wir an unseren letzten Besuch (im Herbst) auf der Anlage in Wr. Neustadt eine gute Erinnerung. Das diese alleine aber nicht immer reicht, mußten wir uns bei unserem Spiel beim KV Kronlachener Wr. Neustadt hinter die Ohren schreiben.

    Nun aber zu den Ergebnissen im Einzelnen:

    Im Eröffnungsdurchgang starteten für uns Peter Pelzlbauer (gg. Oriovics Daniel) und Christoph Dobler (gg. Papp Laszlo). Während Peter, der für den Mannschaftspunkt sorgen sollte, mit 136 gg. 133 den 1. Satzpunkt knapp einfuhr und dann mit 160 gg. 138 eine ganz starke Bahn folgen ließ, machte Dobi seine Sache (gegen die Nummer 1 der Gastgeber möglichst wenige Kegeln zu verlieren) sehr gut, denn mit 132 gg. 145 und 146 gg. 147 blieb er in Schlagdistanz. Die 2. Hälfte des 1. Durchganges war dann aber in der Hand der Niederösterreicher. Peter blieb zwar immer ganz knapp dran, und auch wenn er mit 147 gg. 151 und 134 gg. 138 die beiben verbliebenen Satzpunkte abgeben mußte, so konnte er den Mannschaftspunkt doch noch sicher mit 577 gg. 560 einfahren. Dobi, der sich weiterhin tapfer hielt, mußte jedoch seinen Kontrahenten, der immer stärker wurde, doch noch ziehen lassen, und zwar mit 127 gg. 152 und 140 gg. 159 - insgesamt 545 gg. 603. Damit stand es insgesamt 1 : 1 bei einem Rückstand von 41 Kegeln aus unserer Sicht.

    Im 2. Durchgang gingen für uns Zsolt Kincses (gg. Ziehaus Claus) und Thomas Newetschny (gg. Köller Manuel) ins Rennen. Zsolt begann recht gut, mußte mit 133 gg. 150 den 1. Satzpunkt aber trotzdem unerwartet deutlich abgeben. Gleichzeitig nahm Tom das unfreiwillige Gastgeschenk der Niederösterreicher in Form eines 128 gg. 107 Satzgewinnes gerne an - danach erhielt er ein neues Gegenüber, nämlich Seiberl Benjamin. Tom kam dann rechtzeitig ins Laufen, denn es brauchte ausgezeichnete 153 um gegen die 149 des Ersatzspielers reüssieren zu können. Satz 3 mußte Tom zwar knapp mit 130 gg. 132 abgeben, aber die Richtung stimmte schon, vor allem da auch Zsolt in beiden Mittelsätzen mit 150 gg. 139 und 157 gg. 144 überzeugen konnte. Auch die beiden Schlußsätze gingen mit 123 gg. 117 (Zsolt) bzw. 145 gg. 117 (Tom) nach Wien. Insgesamt erspielten Zsolt mit 563 gg. 554 und Tom mit 556 gg. 505 beide Mannschaftspunkte und wertvolle Kegeln, sodaß die Partie nun 3 : 1 bei 19 Kegeln Vorsprung für uns stand.

    Eine, auch von der Papierform her, schwierige Aufgabe für unseren Schlußdurchgang, den diesmal Mario Pekarek (gg. Ziehaus Jürgen) und Harald Pelzlbauer (gg. Schautz Rudolf) bildeten. Beide hatten eine eher durchwachsene Startbahn, nur daß es bei Harald mit 130 gg. 112 zum Satzpunkt reichte, bei Mario mit 129 gg. 138 leider nicht - der Vorsprung in dieser knappen Partie war damit auf 28 Kegeln angewachsen.

    Satz 2 gehörte dann wieder den Gastgebern, die mit 133 gg. 141 (Mario) bzw. 131 gg. 137 (Harald) beide Satzpunkte einfahren konnten. Noch 14 Kegeln Vorsprung.

    Satz 3 brachte einen in die Vollen extrem starken Mario, der sich dann auch ins Räumen den Satzpunkt nicht mehr nehmen ließ (143 gg. 130) und einen verbissen kämpfenden Harald, der sich ebenfalls steigern konnte, und gegen eine an diesem Tage unter ihren Möglichkeiten bleibende Nummer 2 der Gastgeber durch ein 138 gg. 128 mit 2 : 1 in Front ging. 37 Kegeln Vorsprung.

    Dieser Vorsprung beruhigte uns dann auch während der Schlußbahn, denn während Harald seinen Gegner mit 139 gg. 135 in Schach halten konnte, hatte Mario auf der allseits ungeliebten Bahn 4 so seine liebe Not und verlor Kegel für Kegel, rettete uns aber in vollem Einsatz mit 107 gg. 130 über die Ziellinie. Insgesamt brachte Harald uns mit 538 gg. 512 den 4. Mannschaftspunkt, Mario erkämpfte 512 gg. 539 Kegeln.

    Am Ende steht ein knapper 6 : 2 Sieg (+ 18 Kegeln), der Mannschaftsschnitt von 548,5 ist aber zweifellos nicht das gelbe vom Ei - die beiden Tabellenpunkte gehen aber trotzdem nach Wien.

    Kommende Woche haben wir wieder ein Heimspiel, und zwar ein Postderby, denn wir bekommen Besuch von der SPG Post Floridsdorf/Stammersdorf. Gegen die Tabellenmittelständler sind wir zwar leicht zu favorisieren, wir sollten aber doch wieder an unsere Leistungen vom Herbst anschließen, denn unsere Kontrahenten werden sicherlich voll motiviert sein, und bei einem Derby kann, wie man weiß, immer alles passieren.

    Spielbericht: KV Kronlachner Wr. Neustadt gg. SPG SKH/Post SV 1036
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