• Bittere Niederlage um einen Kegel


    Vom Glück werden wir in dieser Saison nicht gerade verfolgt – in St. Pölten haben wir nur um 20 Kegel verloren und im letzten Spiel daheim im Wiener Derby gegen SK GÖC gar nur um einen Kegel. Einzig Renata Vilov zeigte in diesem Spiel eine überragende Partie mit 603 Kegeln, die auch Tagesbestleistung bedeuteten, bei allen anderen war zumindest auf einer Bahn der Wurm drin und das war letztendlich ausschlaggebend.

    Im ersten Durchgang spielte Brigitte Glaser eine sehr gute Partie und konnte gegen Vanessa Laibacher auch 2 Satzpunkte erkämpfen, für den Mannschaftspunkt gingen im zweiten Satz aber mit 106 zu 139 zu viele Kegel verloren (gesamt 510 zu 532). Ursula Vranitzky startete wieder einmal schwach mit nur 249 Kegeln zur Halbzeit und ohne Satzpunktgewinn gegen Karin Steiner, die 272 Kegel auf die Anzeige brachte; in der zweiten Halbzeit lief es dann aber besser und mit 145 zu 112 und 142 zu 129 konnte sich Ursula doch noch durchsetzen (gesamt 536 zu 513).

    Mit einem 1:1-Punktegleichstand bei einem Kegel Vorsprung ging es in den zweiten Durchgang. Hier fand Michaela Rirsch nie so wirklich in ihr Spiel und musste den Mannschaftspunkt bereits nach 3 Sätzen mit 0,5 zu 2,5 an Sabrina Grötz abgeben (gesamt 526 zu 560). Auf der anderen Seite zeigte Renata Vilov endlich wieder einmal, dass sie es doch kann – mit vier gleichmäßig starken Sätzen (153/144/154/152) brachte sie ihre Gegenspielerin Kitti Szalanczi zum Verzweifeln, die anfangs mit 283 Kegeln noch gut mithalten konnte, aber in der zweiten Halbzeit mit 255 Kegeln wegbrach und keinen Satzpunkt erringen konnte (gesamt 603 zu 538).

    Für den letzten Durchgang ergab sich nun ein 2:2-Punktegleichstand mit plus 32 Kegeln für uns. Es musste also noch ein Mannschaftspunkt her und die Gesamtkegel gehalten werden. Ersteres gelang, Letzteres aber leider nicht. Gleich im ersten Satz mussten wir einen Rückschlag hinnehmen – Petra Vsetecka startete mit 128 Kegeln gegen Klaudia Pivkova, die 157 Kegel auf die Bahn knallte. Im anderen Duell hatte auch Marijana Oros mit 136 Kegeln das Nachsehen gegen Daniela Schönholz, die es auf 149 Kegel brachte. Somit war aus dem Kegelvorsprung ein Minus von 10 Kegeln geworden. Im zweiten Satz konnte Petra mit 136 zu 136 remisieren, während Marijana mit 127 zu 113 Kegeln voll punkten konnte. Jetzt hatten wir wieder 4 Kegel Vorsprung. Im dritten Satz hatte Petra leider einen Einbruch mit 113 Kegeln und ihre Gegenspielerin konnte mit 143 Kegeln viel Gesamtholz gut machen, während Marijana mit 129 zu 129 remisierte und nun 1,5 Satzpunkte verzeichnen konnte. Vor dem Schlusssatz lagen wir also 26 Kegel hinten – für den Sieg mussten die Kegel aufgeholt werden und Marijana musste punkten. Mit 147 zu 117 konnte Marijana ihre Aufgabe souverän erfüllen (gesamt 539 zu 508) und auch Petra spielte einen guten Schlusssatz mit 138 Kegeln – das war aber leider zu wenig, denn ihre Gegenspielerin konnte mit 143 Kegeln den 5:3-Sieg für unsere Derby-Gegnerinnen hauchdünn über die Ziellinie retten (gesamt 515 zu 579).

    Uns bleibt wieder einmal nur, das Positive aus dieser Partie herauszufiltern – der Schnitt von 538,2 war nicht so schlecht, Brigitte Glaser hat sich gut geschlagen und Renata Vilov nach langer Durststrecke endlich wieder einmal eine Top-Leistung gezeigt, während bei den anderen noch Einiges an Luft nach oben ist. In der nächsten Runde müssen wir auswärts in Schneegattern antreten – eine schwierige Bahn und ein starker Gegner; für uns heißt es wieder einmal, einfach um jeden Satzpunkt/Mannschaftspunkt zu kämpfen und schauen, was am Ende dabei herauskommt.

    http://bundesliga.sportkegeln.org/spb-blsld.php?id=55
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