• Derby am Praterstern


    In der 4. Frühjahrsrunde stand das immer junge und immer umkämpfte Derby gegen BBSV Wien an. Die Bundesbahner sind, wie schon im vergangenen Jahr, in der Tabelle vor uns klassiert, und daher mit dem Heimvorteil auf ihrer Seite etwas über uns einzuschätzen. Doch das hinderte uns natürlich nicht daran, dem Heimsieg im Herbst einen möglichst guten, und wenn geht auch erfolgreichen Auftritt am Praterstern folgen zu lassen.

    Nun aber zu den Ergebnissen im Einzelnen:

    Im Eröffnungsdurchgang starteten für uns Peter Seiter (gg. Swatosch Patrick) und Peter Pelzlbauer (gg. Gergacz Csaba). Peter P. hatte gegen den etwas unter seiner Normalform auftretenden Legionär der Gastgeber von Beginn an ebenso wenig Probleme, wie ihm die Anpassung auf die doch ungewöhnlich zu spielende Anlage bereitete. So ging er schnell mit 153 gg. 130 und 154 gg. 122 in Führung, und sicherte bereits im 3. Satz mit 152 gg. 134 auch den Mannschaftspunkt. Erst dann lief es nicht mehr ganz so nach Wunsch, aber 135 gg. 152 bedeuteten insgesamt 594 gg. 538 und ganz wichtige Kegeln Vorsprung für die Mannschaft. Ganz anders ging es bei Peter S. zu, der zwar auch einen guten Tag erwischte, aber sich mit einem Gegener zu messen hatte, der in den letzten Wochen in sehr guter Form agierte, und das auch an diesem Tag wieder unter Beweis stellte. So mußte Peter mit 144 gg. 156 den 1. Satz trotz guter Leistung deutlich abgeben, stellte aber mit 147 gg. 134 postwendend den Satzausgleich her. In der 2. Hälfte trieben es die beiden dann auf die Spitze, denn sowohl Satz 3 (mit 150 gg. 150) als auch Satz 4 (mit 139 gg. 139) remisierten die beiden, sodaß am Ende der eine entscheidende Mehrkegel bei 580 gg. 579 zu Peters Gunsten entschied. So ging es mit einem sehr erfreulichen 2 : 0 und einem Kegelvorsprung von 57 in den 2. Durchgang.

    Diesen bildeten diesmal Dominik Gartner (gg. Kaufmann Dieter) und Zsolt Kincses (gg. Knöttner Alexander). Unsere Nachwuchshoffnung hatte es mit einem an diesem Tage stark agierenden Gegner zu tun, und mußte den 1. Satz mit 130 gg. 134 abgeben, lieferte aber dann in Satz 2 über 20 Wurf eine Talentprobe ab, ehe der Faden wieder riß. Trotzdem reichte es locker mit 152 gg. 132 zum Satzausgleich. Satz 3 war dann auf hohem Niveau umkämpft, doch reichten gute 147 gg. 155 nicht für den Satzpunkt. Der Schlußsatz brachte mit 129 gg. 143 keine Trendwende mehr, aber die 558 (gg. 564) können sich auch durchaus sehen lassen. Zsolt lieferte an diesem Tag eine wesentlich stärkere Partie ab, als noch im vergangenen Jahr auf selber Anlage, und hatte letztlich mit seinem an einem kleinen Formknick leidenden Kontrahenten wenig Probleme. Sein sauberes, gleichmäßig starkes Spiel (147 gg. 136, 137 gg. 125, 148 gg. 154 und 146 gg. 125) brachte ihm mit 578 gg. 540 eindeutig den Mannschaftspunkt, und ließ auch den Kegelvorsprung beruhigenderweise nochmals noch oben gehen. Damit stand ein 3 : 1 mit einem eigentlich komfortablen 89 Kegel-Vorsprung auf der Anzeigetafel.

    Der Schlußdurchgang, den diesmal Thomas Newetschny (gg. Szakacs Ferenc) und Christoph Dobler (gg. Koch Maximilian) bildeten, sollte versuchen, hier möglichst keine Spannung mehr aufkommen zu lassen. Zunächst verlief auch alles nach Plan, denn obwohl die Gastgeber einen ausgezeichneten Start erwischten (163 bzw. 141) hielten die unsrigen ausgezeichnet dagegen (150 bzw. 145) - noch 80 Kegeln. Und auch im 2. Satz war alles noch im grünen Bereich, denn Tom holten sich mit 138 gg. 136 den Satzpunkt, und Christoph blieb mit 127 gg. 139 noch in Reichweite - noch 70 Kegeln.
    Dann aber kam Satz 3, und der verlief so, daß wir im Schlußsatz doch nochmals zittern mußten. Tom erzielte zwar gute 140 Kegeln, mußte aber 160 Kegeln des Legionärs der Bundesbahner zur Kenntnis nehmen, und Dobi erwischte eine katastrophale 3. Bahn - ein Umstand, den sein Gegner aber nicht so richtig zu nutzen wußte (114 gg. 128) - noch 36 Kegeln. Trotzdem war die Ausgangsposition für die Schlußbahn noch als gut zu bezeichnen, aber Tom kam da, vor allem in die Vollen, gar nicht mehr zurecht, während Dobi noch ganz gut mithalten konnte. So schrumpfte der Vorsprung Wurf für Wurf dahin. Erst ins Räumen konnte Tom sich etwas fangen, während Dobi immer stärker wurde. Letztlich gab Tom zwar mit 121 gg. 131 seinen letzten Satzpunkt, und damit auch den Mannschaftspunkt mit 549 gg. 590 ab, aber Dobi hielt mit 149 gg. 134 sehr gut dagegen. Und wenn sich auch bei ihm der Mannschaftspunkt mit insgesamt 535 gg. 542 nicht mehr ausging, so brachte uns das doch mit 41 Kegeln Vorsprung über die Ziellinie.

    Am Ende erzielten wir eine ziemlich gute Mannschaftsleistung (565,7 Schnitt), während die Bundesbahner mit 558,8 Schnitt einen für sie durchschnittlichen Tag erwischten - ergibt einen verdienten, aber unerwarteten 5 : 3 Sieg, und 2 wichtige Tabellenpunkte im Kampf um die vorderen Plätze in der Tabelle.

    Kommende Woche haben wir wieder ein Heimspiel, und zwar kommen mit dem KSV Wien 3 einige gute Bekannte zu uns auf die Anlage. Diesmal sind wir, ob wir wollen oder nicht, in der Favoritenrolle. Dennoch: in dieser Liga ist alles möglich, und keine Mannschaft sollte unterschätzt werden. Wir brauchen also auch diesmal unsere volle Konzentration, dann können wir sicher unsere Stärke, die mannschaftliche Geschlossenheit, wieder ausspielen.

    Spielbericht: BBSV Wien gg. SPG SKH/Post SV 1036
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    Runde: 3 H
    26.09.2020
    15:30 Uhr

    KSK Austria Krems
    vs.
    SPG SKH/Post SV 1036 - I

    Krems Pulverturm
    Pulverturmgasse 11
    3500 Krems
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    Runde: 2 H
    21.09.2020
    18:30 Uhr

    SPG SKH/Post SV 1036 - II
    vs.
    Sport Klub GÖC II

    Postbahnen Simmering
    Unter der Kirche 22
    1110 Wien
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    Runde: 2 H
    19.09.2020
    14:00 Uhr

    SPG SKH/Post SV 1036 - I
    vs.
    1.KSK Gem.Bed. Wr.Neustadt

    Postbahnen Simmering
    Unter der Kirche 22
    1110 Wien
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    Runde: 2 H
    23.09.2020
    19:00 Uhr

    SKG Wien
    vs.
    SPG SKH/Post SV 1036 - II



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