• Spannendes Spitzenspiel in der 1. Bundesliga Ost


    Die Auslosung brachte in der 4. Herbstrunde das Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften mit noch weißer Weste, wobei wir gegenüber den Mannen von BBSV Wien den Heimvorteil auf unserer Seite hatten. Beide Mannschaften kamen aufgrund der bisher gezeigten Leistungen mit großem Selbstvertrauen auf die Anlage - ein wirklich hochklassiges Spiel gab es dann leider nicht zu sehen, dafür aber ein spannendes.

    Nun aber zu den Ergebnissen im Einzelnen:

    Wieder wurde unsere Startaufstellung durcheinander geworfen, sodaß diesmal Thomas Friedl (gg. Gergacz Csaba) und Zsolt Kincses (gg. Knöttner Alexander) als erste in den Ring stiegen. Thomas, der in der Sommerpause zu uns gewechsel ist, hat sich seither großartig entwickelt, in der Vorwoche ein sensationelles Debut in der Bundesliga gefeiert, und setzte nun zunächst nahtlos seinen Lauf fort, denn mit 151 gg. 148 und 151 gg. 146 sicherte er sich die beiden ersten Satzpunkte knapp auf hohem Niveau. Zsolt hatte einen nicht ganz so guten Start, aber eine ähnlich ausgeglichene Partie (137 gg. 131 bzw. 141 gg. 146). In der 2. Hälfte lief es bei Thomas dann nicht mehr nach Wunsch - gut, daß auch der Legionär der Gäste ausgerechnet im 3. Satz extrem schwächelte, sodaß auch dieser Punkt mit 124 gg. 116 in Simmering blieb, und Thomas den Mannschaftspunkt vorzeitig sicher hatte. Der Schlußsatz lief dann nämlich komplett in die andere Richtung (119 gg. 143, insgesamt 545 gg. 553). Zsolt kam im 3. Satz so richtig ins Laufen (155 gg. 142) und brachte dann mit 134 gg. 128 die Partie sicher nach hause. Damit stand es nach dem 1. Durchgang nicht unglücklich 2 : 0 bei 12 Kegeln Vorsprung.

    Im 2. Durchgang versuchten diesmal Mario Pekarek (gg. Kaufmann Dieter) und Harald Pelzlbauer (gg. Swatosch Patrick) die gute Ausgangssituation auszubauen. Doch da hatten die Bundesbahner ganz andere Pläne. Unsere beiden begannen eher durchwachsen, Mario erhielt mit 136 gg. 156 gleich einmal einen Dämpfer, bei Harald lief nicht viel zusammen, auch wenn er mit 128 gg. 125 den 1. Satz noch für sich entschied. Mario wurde dann im Laufe der Partie immer besser, und es gelang ihm mit 144 gg. 139 auch der zwischenzeitige Satzausgleich, ehe er sich trotz sehr guter 155 gg. 168 und 145 gg. 149 (insgesamt 580 gg. 612) nach hartem Kampf geschlagen geben mußte. Harald spielte weiter unterirdisch (122 gg. 137), sodaß erneut die Reißleine gezogen werden mußte, und Christoph Dobler die schwierige Aufgabe hatte, aus der unerfreulichen Ausgangslage herauszukommen. Um es vorweg zu nehmen, auch er erwischte keinen guten Tag und bot eine ähnlich inferiore Leistung wie Harald zuvor, denn mit 117 gg. 128 und 114 gg. 123 (insgesamt 481 gg. 513) lieferten die beiden den Mannschaftspunkt auf dem Silbertablett. Das die Partie damit nicht schon vorentscheidend verloren war, lag einerseits an den Mitspielern, andererseits an der nicht gerade großartigen Leistung des Gegenspielers, der ebenfalls viel Kegeln liegen ließ. Damit stand es 2 : 2 bei einem unter Berücksichtigung der Umstände noch akzeptablen Rückstand von 52 Kegeln.

    Es war also doch noch etwas möglich, und das sollte für uns Dominik Gartner (gg. Szakacs Ferenc) und Peter Seiter (gg. Koch Maximilian) umsetzen. Und es ging schon einmal ganz gut los, obwohl Dominik (nicht gerade als Frühstarter bekannt) den 1. Satz mit 133 gg. 138 abgeben mußte, denn Peter begann wieder einmal wie die sprichwörtliche Feuerwehr (161 gg. 141), womit der Rückstand auf 37 Kegeln verkürzt war. Satz 2 lief dann ganz nach unseren Wünschen, denn sowohl Dominik (152 gg. 128) als auch Peter (146 gg. 122) punkteten nicht nur, sondern taten das auch noch deutlich, sodaß die Partie gedreht war (11 Kegeln Vorsprung). Und ganz ähnlich dann auch noch der 3. Satz, bei dem ebenfalls beide Punkte an die SPG gingen (138 gg. 130 bzw. 149 gg. 126) - 42 Kegeln Vorsprung, und damit eine erste vorsichtige Vorentscheidung, da Peter auch den Mannschaftspunkt bereits eingeheimst hatte. Da machte es auch nichts mehr, daß der Legionär der Gäste im Schlußsatz plötzlich aufdrehte, und Domink diesen mit 149 gg. 166 auf hohem Niveau abgeben mußte (insges. 572 gg. 562), während Peter mit 136 gg. 134 locker ausrollen ließ (insges. 592 gg. 523).

    In Summe ergab das einen 6 : 2 Sieg mit 27 Kegeln Vorsprung, der eigentlich sogar höher hätte ausfallen können. 556,2 Mannschaftsschitt sind sicherlich nicht das was wir können, doch diesmal haben 5 gute Leistungen gereicht, um die 6. mitzunehmen.

    Nächste Woche erwartet uns wieder eine schwierige Partie, denn wir sind in St. Pölten zu Gast. Die 2. Mannschaft des Tabellenführers der Superliga ist über die lange Sommerpause neu formiert und deutlich verjüngt worden. Es sind einige große, sehr junge Talente dabei, denen es manchmal, altersbedingt, noch an Konstanz fehlt, die aber andererseits auch zu ausgezeichneten Leistungen fähig sind. Uns erwartet also eine Wundertüte - aber wir wissen was wir können, und fahren durchaus auch mit einigen Hoffnungen in die niederösterreichische Landeshauptstadt.

    Spielbericht: SPG SKH/Post SV 1036 gg. BBSV Wien
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    Runde: 6 H
    31.10.2020
    13:00 Uhr

    Sport Klub GÖC
    vs.
    SPG SKH/Post SV 1036 - I

    Kurt Gamauf Bahnen
    Wirerstrasse 2-4
    1110 Wien
  • Spielvorankündigung


    Runde: 6 H
    02.11.2020
    18:30 Uhr

    SPG SKH/Post SV 1036 - II
    vs.
    SPG Hernals-Schindler

    Postbahnen Simmering
    Unter der Kirche 22
    1110 Wien
  • Spielvorankündigung


    Runde: 6 H
    31.10.2020
    15:00 Uhr

    SKK Loisdorf
    vs.
    SPG SKH/Post SV 1036 - I



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    Runde: 6 H
    02.11.2020
    18:00 Uhr

    KSV Wiener Linien
    vs.
    SPG SKH/Post SV 1036 - II

    Wr.Linien Bahnen
    Hern.Hauptstrasse 138a
    1170 Wien
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