• Remis knapp verpasst


    Unser erstes Spiel nach der langen Corona-Pause hat uns nach St. Pölten geführt. Mit eher gedämpften Erwartungen sind wir in das Duell mit den Niederösterreicherinnen gegangen, die allerdings ersatzgeschwächt antreten mussten und somit hat sich ein knapperer Zweikampf ergeben als erwartet und für ein Unentschieden haben uns letztendlich nur 2 Kegel gefehlt.

    Im ersten Durchgang startete Sandra Stöckl ganz gut in die Partie mit 257 Kegeln und konnte sogar einen Satzpunkt gegen die neue tschechische Legionärin der Gastgeberinnen, Anna Vecerova erringen, die 276 Kegel erspielte. In der zweiten Halbzeit ging aber dann plötzlich gar nichts mehr und mit 230 zu 294 gingen viele Kegel verloren; Endergebnis 487 zu 570. Im anderen Duell legte auch Ursula Vranitzky mit 278 Kegeln und 2 Satzpunkten gegen Dominique Hauer (251 Kegel) einen guten Start hin, dann kam der Motor aber etwas ins Stottern und es wurde noch einmal spannend – der dritte Satzpunkt ging mit 121 zu 145 an die Niederösterreicherinnen und mit gesamt 399 zu 396 ging es in den entscheidenden letzten Satz, den sich Ursula aber mit 124 zu 111 sichern konnte (gesamt 523 zu 507). Somit stand es nach dem ersten Durchgang 1:1 mit minus 67 Kegeln für uns.

    Im zweiten Durchgang konnte sich Michaela Rirsch in einer anfangs knappen Partie gegen Romana Kapfinger die ersten beiden Satzpunkte mit 144 zu 143 und 125 zu 121 sichern – der dritte Satzpunkt war dann mit 149 zu 123 eine klare Angelegenheit und auch wenn der letzte Satz mit 123 zu 127 verloren ging, war der Mannschaftspunkt mit gesamt 541 zu 514 klar auf unserer Seite. Viel spannender verlief das Duell zwischen Renata Vilov und Vanessa Laibacher – zur Halbzeit gab es eine Punkteteilung mit 1:1 und 275 zu 277; der dritte Satz ging ganz knapp mit 124 zu 125 an die Gastgeberinnen und der letzte Satz mit 136 zu 134 an uns – in der Gesamtquote fehlten aber leider mit 535 zu 536 zwei Kegel auf den so wichtigen Mannschaftspunkt, der uns in der Endabrechnung das Unentschieden gebracht hätte.

    Für den Schlussdurchgang ergab sich also ein 2:2-Punktegleichstand mit minus 41 Kegeln. Hier gingen nun unsere beiden Neuzugänge, Karin Wimmer (gegen Caroline Futschek) und Nevenka Jokovic (gegen Lisa Schwinger) ins Rennen. Karin hatte zunächst Startschwierigkeiten und lag zur Halbzeit mit 0:2 und 251 zu 267 zurück; den dritten Satzpunkt erkämpfte sie sich dann mühevoll mit 136 zu 135, während sie im letzten Satz dann ein Feuerwerk zündete – sozusagen am letzten Drücker konnte sie mit 2 Naturneunern und einem 7er-Streuer auf den letzten drei Würfen und mit starken 148 zu 127 Kegeln den Mannschaftspunkt mit gesamt 535 zu 529 für uns ins Trockene bringen. Bei Nevenka lief es auf der anderen Seite leider nicht so gut – zur Halbzeit war mit einem 1:1-Satzgleichstand und 255 zu 262 noch alles offen, im dritten Satz verlor sie mit 131 zu 146 aber zu viel an Kegeln, die sie im letzten Satz mit 141 zu 133 nicht mehr aufholen konnte und mit gesamt 527 zu 541 ging der Mannschaftspunkt an die St. Pöltnerinnen und die 5:3-Niederlage mit minus 49 Kegeln war besiegelt.

    In der nächsten Runde müssen wir wieder auswärts antreten – diesmal bei den Damen vom KSV Wien; auch hier sind wir wieder der „Underdog“, werden aber wieder alles daran setzen, den einen oder anderen Spannungsmoment im Spiel zu erzeugen.

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