• Knappes Derby auf hohem Niveau


    Das 2. Meisterschaftsspiel der Saison brachte uns das 2. Auswärtsspiel, und gleichzeitig auch das immer junge Derby gegen den KSV Wien II. In dieser Liga sind wir, das haben wir in den vergangenen, abgebrochenen Saisonen gezeigt, gegen keinen Gegner chancenlos, doch aufgrund der Aufstellung der Gastgeber war von einem knappen Spiel auszugehen, bei dem wir die Favoritenrolle getrost abgeben konnnten.

    Nun aber zu den Ergebnissen im Einzelnen:

    Im Eröffnungsdurchgang starteten für uns Peter Seiter (gg. Ertl Jürgen) und Mario Pekarek (gg. Eösy Patrick). Peter begann gegen den superligagestählten Exnationalspieler der Gastgeber etwas verhalten (130 gg. 144), ließ dann aber mit 172 gg. 143 eine ausgezeichnete Bahn folgen, und ging im 3. Durchgang mit 143 gg. 141 auch 2 : 1 in Führung. Im Schlußsatz reichten 146 gg. 158 zwar nicht für den Satz- 591 gg. 586 aber für den wichigeren Mannschaftspunkt. Gleichzeitig zeigte Mario seine momentane Hochform und ging mit 165 gg. 133 zunächst klar in Front. Danach aber konnte er, trotz ausgezeichneter Leistung, nicht mehr mit seinem groß aufspielendem Gegner mithalten. 140 gg. 164, 160 gg. 167 und 155 gg. 182, insgesamt 620 gg. 646 sprechen eine deutliche Sprache und sind, in dieser Liga, beides außergewöhnliche Leistungen. So ging es mit einem 1 : 1 und einem Rückstand von 21 Kegeln in den 2. Durchgang.

    Diesen bildeten diesmal Zsolt Kincses (gg. Vasic Zoran) und Dominik Gartner (gg. Böhm Siegfried). Zsolt zeigte sich gegenüber der 1. Runde deutlich verbessert, nützte seine Kenntnisse der ehemaligen Heimbahn gut aus und dominierte seinen Gegner mit 154 gg. 132 und 151 gg. 115 deutlich. Danach zog der Sportkapitän der Gastgeber die Reißleine und brachte Fekete Almos ins Spiel. Dieser konnte zunächst mit 149 gg. 145 punkten, ehe auch er auf der Schlußbahn mit 156 gg. 135 Zsolts Überlegenheit anerkennen mußte. Insgesamt 606 gg. 531 und sowohl den Mannaschaftspunkt als auch ganz wichtige Kegeln für unsere Seite. Zeitgleich hatte Dominik so seine liebe Mühe mit der Anlage und brachte, dem Anschein nach, nie die notwendige Lockerheit in sein Spiel. Nach einem verhaltenen Start von 134 gg. 150 erkämpfte er sich aber tapfer mit 147 gg. 118 und 150 gg. 143 eine gute Ausgangsposition vor der Schlußbahn. Diese ging dann aber etwas in die Hose, denn mit 129 gg. 161 drehte sich die Partie noch, und 560 gg. 572 waren für den so heiß ersehnten Mannschaftspunkt leider nicht genug. Damit war nach wie vor alles offen, denn es stand ein 2 : 2 mit einem Vorsprung von 42 Kegeln auf der Anzeigetafel, der, angesichts des Schlußdurchganges, weniger hoch war, als er klang.

    So übernahm der schon aus dem 1. Spiel bewährte Schlußdurchgang das Staffelholz. Thomas Newetschny bekam es diesmal mit Pedevilla Andreas, Christoph Dobler mit Bugar Peter zu tun. Zunächst begannen die Gastgeber auch standesgemäß stark, sodaß sowohl Tom (140 gg. 155), als auch Dobi (141 gg. 158) trotz guten Starts einem Rückstand nachlaufen mußten, und der Vorsprung auf 10 Kegeln geschrumpft war. Dann aber kam beim Heimteam unerwartet etwas Sand ins Getriebe, und wir bekamen wieder etwas Oberwasser, denn in Satz 2 punktete Tom nach einen sehenswerten Finish mit 149 gg. 135, Dobi hielt gut dagegen (135 gg. 140) und der Vorsprung wuchs wieder auf 19 Kegeln. Satz 3 lief ganz ähnlich, nur das diesmal Tom so gut wie möglich Kontakt mit seinem Kontrahenten hielt (138 gg. 149) während Dobi sich mit 143 gg. 137 den Satzpunkt holte. Noch 14 Kegeln Vorsprung. Die Entscheidung war dann höchst dramatisch, denn nachdem die Partie Mitte des Abräumens eigentlich schon verloren schien, startete Tom nochmals eine tolle Serie und brachte uns mit 143 gg. 141 nochmals in Positon (insges. 570 gg. 580). Dobi gelang es noch, den entscheidenden Streuer herauszuholen - doch diesen versemmelte er leider völlig, und so mußte er sich mit 135 gg. 155 (insg. 554 gg. 590) leider etwas zu deutlich geschlagen geben.

    Am Ende steht eine 2 : 6 Niederlagen, mit 4 Kegeln Rückstand. Ein buchstäblich bis zum letzten Wurf dramatisches Spiel, bei dem wir uns, meiner nicht objektiven Meinung nach, durchaus das Unentschieden verdient gehabt hätten. Dennoch: eine gute Leistung gegen einen starken Gegner. Ein Mannschaftsschnitt von 583,5, der offensichtlich noch nicht unseren Zenit darstellt. Im Prinzip, vom Ergebnis abgesehen, ein positives Fazit.

    Weiter gehts kommende Woche mit unserem 1. Heimspiel, bei dem wir den SKK Steinberg zu Gast haben. Wir sind schon gespannt, wie wir uns auf unserer eigenen Anlage tun. Bei entsprechender Leistung werden wir uns diesmal hoffentlich auch mit Tabellenpunkten belohnen können.

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