• Enge Heimpremiere


    Erst in Runde 3 kam es zum ersten Heimauftritt in der neuen Saison, und zwar gegen den SKK Steinberg. Das lang ersehnte erste Bewerbsheimspiel hielt auch gleich was wir uns davon versprochen hatten - durch die sehr gut aufgelegten Gäste aus dem Burgenland war es ein viel spannenderer Einstand als sich manche gewünscht hätten.

    Nun aber zu den Ergebnissen im Einzelnen:

    Der Bauch unseres Sportkapitäns setzte diesmal Domink Gartner (gg. Orban Richard) und Thomas Newetschny (gg. Glatz Michael) in den Startdurchgang. Dominik zeigte über weite Strecken wieder die Verläßlichkeit auf hohem Niveau, die ihn auch schon in der vergangenen, abgebrochenen Saison ausgezeichnet, und zu einer Stütze unserer Mannschaft gemacht hat. Mit 151 (gg. 144) und 165 (gg. 139) startete er stark und holte gegen die Nummer 1 der Gäste eine 2 : 0 Führung und etliche Kegeln Vorsprung heraus. Tom begann zwar auch sehr gut, remisierte aber im 1. Satz bei 156, und mußte Satz 2 mit 136 gg. 148 abgeben. Die 2. Hälfte verlief dann etwas gegengleich. Dominik ließ nur ein wenig nach (143 gg. 159 und 132 gg. 142), und schon waren die Satzpunkte weg - der Vorsprung aus der 1. Hälfte war aber groß genug, sodaß der Mannschafspunkt mit 591 gg. 584 in Wien blieb. Tom steigerte sich im 3. Satz auf 148 (gg. 143) und nütze dann eine kleine Schwäche seines Kontrahenten um Satz 4 mit 131 gg. 129 nervenstark für sich zu entscheiden. Damit konnte auch er den Mannschaftspunkt (trotz Kegelminorität) für uns verbuchen (571 gg. 576). Damit stand es nach dem 1. Durchgang in einer ganz engen Partie zwar 2 : 0, wir hatten aber nur einen minimalen Vorsprung von 2 Kegeln.

    Im 2. Durchgang waren Christoph Dobler (gg. Nemeth Laszlo) und Zsolt Kincses (gg. Hauser Josef) an der Reihe. Dobi mühte sich diesmal ein wenig durch die Partie und fand nie so richtig seine Linie. Zwar traf das auch auf seinen Kontrahenten zu, doch in den entscheidenden Momenten war es leider nicht Dobi, der Nerven und Glück auf seiner Seite hatte. So ging Satz 1 noch knapp mit 134 gg. 128 an ihn, dafür mußte er die Sätze 2 und 3 denkbar knapp mit jeweils 131 gg. 132 abgeben, ehe es im Schlußsatz bei 139 zu einer Punkteteilung kam. Vielleicht auch ein gerechter Ausgleich zum 1. Durchgang, daß so der Mannschaftspunkt bei 535 gg. 531 für Dobi trotzdem an die Gäste ging. Gleichzeitig nahm Zsolt den Schwung aus der letzten Partie zumindest auf die Startbahn mit und legte mit 168 gg. 138 los wie die Feuerwehr. Doch irgendwie kam dann Sand ins Getriebe, denn im weiteren Verlauf des Duells ging Kegel um Kegel von dem schönen Vorsprung verloren, und nach 136 gg. 154 und 132 gg. 147 war der Vorsprung schon mehr aus aufgebraucht und ein Satzrückstand zu beklagen. Auch hier kam es dann im Schlußsatz zu einer Punkteteilung (132) die den Gästen mehr brachte als uns (insgesamt 568 gg. 571). Damit zeigte die Anzeigetafel ein völlig gerechtes 2 : 2 bei einem hauchdünnen Vorsprung von 3 Kegeln zu unseren Gunsten.

    In dieser ganz enge Partie übernahmen nun Mario Pekarek (gg. Janits Florian) und Harald Pelzlbauer (gg. Krecht Manfred) Staffelholz und Verantwortung. Mario, nach wie vor in einer beneidenswerten Form, legte gleich mit 161 gg. 146 los, Harald kam erst ins Räumen etwas in die Gänge, zog aber mit 132 gg. 128 noch an seinem Kontrahenten vorbei. Satz 2 brachte dann eigentlich schon die Vorentscheidung zu unseren Gunsten, denn Mario stellte mit 146 gg. 127 auf 2 : 0, und auch Harald hatte mit 161 gg. 136 eine gute Bahn, sodaß unsere beiden jeweils in Führung lagen, und auch der Gesamtvorsprung mit 66 Kegeln schon etwas beruhigend war. In Satz 3 hatte Mario kleine Schwierigkeiten, hielt aber mit 134 gg. 143 den Kegelverlust in Grenzen, während Harald mit 139 gg. 123 unseren 3. Mannschaftspunkt vorzeitig fixierte. Im Schlußsatz hielten die beiden dann über weite Strecken mit den sich nochmals aufbäumenden Burgenländern mit. Auch wenn diese Satzpunkte verloren gingen (149 gg. 156 bei Mario, 138 gg. 141 bei Harald), so blieben doch beide Mannschaftspunkte in Wien (insgesamt 590 gg. 572 bzw. 570 gg. 528).

    In Summe ergab das einen 6 : 2 Sieg mit 63 Kegeln Vorsprung und einem sehr guten Mannschaftsschnitt von 570,8 - der aber gegen die teilweise sehr stark aufspielenden Burgenländer auch notwendig war. Jedenfalls können wir mit unserer Heimpremiere zufrieden sein - unsere beiden Jungen sind in guter Form, die Routiniers rappeln sich langsam wieder auf und befreien sich vom Coronarost und unser Kader ist ja groß und ausgeglichen genug, um je nach Bahn und Form etwas zu routieren.

    Nächste Woche erwartet uns (schob wieder) eine Auswärtspartie - es wird nicht leichter, denn es geht nach Wr. Neustadt zum KV Kronlachner. Eine Bahn, auf der es uns nie wirklich leicht von der Hand ging, es aber trotzdem in der Vergangenheit meist ein glückliches Ende gab. Diese Serie werden wir zu halten versuchen, denn in dieser ausgeglichenen Liga ist jeder Punkt doppelt wichtig.

    Spielbericht SPG gg. Steinberg.pdf
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