• Wr. Neustadt, 1. Teil


    Die 4. Herbstrunde, und wir sind zur Abwechslung wieder einmal auswärts, und zwar in Wr. Neustadt. Diese Bahn müssen wir auch heuer, diesmal schon vor der Weihnachtspause, zweimal besuchen, zunächst gegen KV Kronlachner. Die Anlage ist durchaus schwierig zu bespielen, auch wenn auch hier gute Quoten möglich sind, ist es nicht leicht, sich auf die Gegebenheiten einzustellen, und jedesmal aufs Neue eine Herausforderung.

    Nun aber zu den Ergebnissen im Einzelnen:

    Im Eröffnungsdurchgang starteten für uns Thomas Newetschny (gg. Christ Oliver) und Zsolt Kincses (gg. Oriovics Daniel). Tom hatte es mit einem sehr gut aufgelegten Jungen zu tun (ein weiteres großes Talent aus der Christ Familie), und tat sich dementsprechend schwer. Satz 1 mußte er nach spannendem Verlauf etwas unglücklich mit 135 gg. 136 abgeben, drehte aber in Satz 2 mit einem sehenswerten Finish mit 150 gg. 149 den Spieß um. Danach konnte er aber nur noch in die Vollen mithalten, während er ins Räumen jeweils etwas an Boden verlor (135 gg. 147 bzw. 141 gg. 157), insgesamt gute 561 gg. 589. Zsolt hatte mit 162 gg. 137 einen Traumstart, und in Satz 2 mit 121 gg. 131 einen kleinen Rückschlag zu verzeichnen. Die folgenden Sätze waren jeweils heiß umkämpft, aber Zsolt hatte immer die etwas bessere Antwort, sodaß beide abschließenden Satzpunkt (132 gg. 122 und 162 gg. 159) nach Wien gingen. Insgesamt sehr gute 577 gg. 549. So ging es mit einem 1 : 1 und Kegelgleichstand in den 2. Durchgang.

    Diesen bildeten diesmal unsere in guter Form befindlichen Jungen, nämlich Dominik Gartner (gg. Christ Alfred) und Mario Pekarek (gg. Köller Manuel). Dominik tat sich, wie schon in den letzten Jahren, etwas schwer auf dieser Anlage, kämpfte aber tapfer von Wurf zu Wurf und punktete gegen einen überforderten Gegner sicher mit 124 gg. 115, 142 gg. 119, 134 gg. 109 und 145 gg. 142 (insges. 545 gg. 485).Gleichzeitig hatte der derzeit auf einer Erfolgswelle schwimmende Mario weder mit Bahn noch mit Gegner größere Probleme, und punktete klar mit 143 gg. 132, 144 gg. 134, 129 gg. 127 und 161 ggg. 135 (insges. 577 gg. 528). Damit war schon so etwas wie eine Vorentscheidung gefallen, denn nun zeigte die Anzeigetafel ein 1 : 3 bei einem Vorsprung von 109 Kegeln für uns.

    Wie beruhigend so ein Vorsprung sein kann, glaubte dann unser 3. Durchgang beweisen zu müssen. Diesen bildeten Harald Pelzlbauer (gg. Seiberl Peter) und Peter Seiter (gg. Seiberl Benjamin). Beide taten sich nämlich sehr schwer, mit den Gegenbenheiten klar zu kommen. Harald startete mit 126 gg. 148 gleich einmal kegelverzehrend, und sein Spiel wurde auch über die Partie hinweg nicht besser. Lediglich seinem in der Folge auch nicht groß aufspielenden Gegner war es zu verdanken, daß der Puls der Zuschauer nicht übermäßig stieg (127 gg. 128, 131 gg. 141, 128 gg. 114, insgesamt schwache 512 gg. 531. Peter konnte den 1. Satz auch nicht überzeugend mit 128 gg. 126 für sich entscheiden, ließ dann 144 gg. 131 folgen, ehe er mit 127 gg. 137 wieder etwas an Boden verlor. Aber nach einem mit 139 gg. 125 gewonnenen Schlußsatz ging auch dieser Mannschaftspunkt noch mit 538 gg. 519 nach Wien.

    Am Ende haben wir mit 6 : 2 verdient gewonnen und ausgenützt, daß die Heimmannschaft etwas ersatzgeschächt antreten mußte. Der Schnitt von 551,7 ist in Anbetracht der Umstände gar nicht so schlecht, und hat jedenfalls gereicht - auch wenn wir uns gegen die etwas stärker einzuschätzenden Gemeindebediensteten Wr. Neustadt wahrscheinlich werden steigern müssen. Diese Partie steht aber erst als Vorletzte der Herbstrunde auf dem Plan.

    Kommende Woche ist einmal Pause und damit Training und Neuorientierung angesagt. Weiter geht es am 16.10. mit unserer 2. Heimpartie - diesmal gegen den SKK Loisdorf. Die Burgenländer haben sich bis jetzt in der Meisterschaft gut geschlagen und sind als aktuell fünfte unsere Tabellennachbarn. Wir sind guter Dinge, auch hier wieder in gewichtiges Wort um die Tabellenpunkte mitreden zu können - eine gute, solide Leistung der gesamten Mannschaft ist dafür aber natürlich die Voraussetzung.

    Spielbericht KV Kronlachner gg. SPG.pdf
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