• Klarer Sieg - aber nicht zu Ende gespielt


    Unsere 2. Heimpartie absolvierten wir gegen den SKK Loisdorf. Die Burgenländer brauchen jeden Punkt, um den unteren Bereichen der Tabelle zu entkommen, während wir über einen relativ breiten, guten Kader verfügen, der auch den einen oder anderen Ausfall, wie diesmal den von Thomas Newetschny, kompensieren können sollte. Es war für uns also nicht möglich, die Favoritenrolle von uns zu weisen - blieb nur noch, dieser auch gerecht zu werden.

    Nun aber zu den Ergebnissen im Einzelnen:

    Diesmal starteten für uns Dominik Gartner (gg. Krutzler Gernot) und Seiter Peter (gg. Fuchs Dietmar) im 1. Durchgang. Beide begannen eher verhalten, es reichte aber sowohl bei Dominik (131 gg. 119) als auch bei Peter (128 gg. 127) für den Satzpunkt. Anschließend legten sie aber deutlich zu und auch einen kleinen Abstand zwischen sich und die Gegner (142 gg. 127 bzw. 155 gg. 129). In der 2. Hälfte gab es dann für Dominik plötzlich heftigen Gegenwind, dem er zunächst noch mit sehenswerten 178 gg. 156 kontern konnte, ehe er auf der Schlußbahn etwas an Fahrt verlor und diese mit 123 gg. 157 doch deutlich abgeben mußte. Insgesamt aber sehr schöne 574 gg. 559. Peter spielte seine Partie souverän weiter und einen schönen Vorsprung heraus (132 gg. 111 und 160 gg. 136) - 575 gg. 503. Damit stand es nach dem 1. Durchgang schon ziemlich deutlich 2 : 0, mit 87 Kegeln Vorsprung.

    Im 2. Durchgang sollten Zsolt Kincses (gg. Kern Herbert) und Thomas Friedl (gg. Pasztor Janos) die Ausgangsbasis noch ausbauen. Und wie schon im 1. Durchgang begannen unsere beiden eher verhalten. Bei Zsolt reichte das wieder für Punkte (132 gg. 117 bzw. 125 gg, 125), bei Thomas aber nicht (131 gg. 134 bzw. 126 gg. 139). Dann aber gab es wieder einen deutlich Steigerung zu beklatschen, denn Zsolt ließ 2 sehr gute Sätze folgen (152 gg. 128 und 158 gg. 127) und sicherte sich mit 567 gg. 497 deutlich den Mannschaftspunkt. Auch Thomas wurde stärker, nützte zunächst noch eine kleine Schwäche seines Gegners mit 134 gg. 120 zum Anschlußpunkt, ehe er dann mit einem starken Finish (151 gg. 135) die Partie noch zu seinen Gunsten entschied (542 gg. 528). Damit zeigte die Anzeigetafel ein sourveränes 4 : 0 mit 171 Kegeln Vorsprung.

    Mit dieser ausgezeichneten Ausgangsbasis übernahm der im letzten Heimspiel noch so nervenstarke Schlußdurchgang, bestehend aus Mario Pekarek (gg. Schedl Emmerich) und Harald Pelzlbauer (gg. Pete Zsolt) das Staffelholz. Und zu Beginn war ja auch noch alles in Ordnung. Mario hielt mit 141 gg. 148 in Satz 1 gut dagegen und erzielte dann mit 147 gg. 134 den Satzausgleich. Harald punktete auf der 1. Bahn mit 148 gg. 137 und ließ 143 gg. 154 folgen. Ab dann war aber irgendwie bei beiden die Luft draußen. Mario verlor zwar seinen Faden, hielt aber noch Kontakt zu seinem Gegenspieler (133 gg. 136 bzw. 125 gg. 133), insgesamt 546 gg. 551 - Harald aber erlebte ein Fiasko, daß ihn traf wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Desaströse 107 (gg. 143) und 122 (gg. 140) ergaben 520 gg. 574 und ließen ihn etwas ratlos zurück.

    Aufgrund des hohen Vorsprunges war der Sieg trotzdem nie gefährdet - er hätte nur höher als das letztendliche 6 : 2 mit 112 Kegeln Vorsprung ausfallen können. Der Mannschaftsschnitt von 554,0 ist dementsprechend auch nicht das, was wir uns von einem unserer Heimspiele erwarten. Vielleicht ganz gut, daß es jetzt einmal eine ausgiebige Bundesligapause gibt. Unser nächster Auftritt ist am Montag, den 24.10. im Cup in der Wirerstraße, danach sind wir erst am 06.11. wieder im Einsatz, und zwar in Kleinwarasdorf, wo wir auf einen der Meisterschaftsanwärter, den SKV Schlaining treffen.

    Spielbericht SPG gg. Loisdorf.pdf
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