• Schwerer Stand gegen den Serienmeister


    Nach der freien Runde hatten wir nun den Serienmeister BBSV Wien zu Gast. Klarerweise eine äußerst schwierige Aufgabe, auch wenn die Bundesbahnerinnen (was die Leistungskurve betrifft) in letzter Zeit etwas geschwächelt haben - wobei: auch das ist relativ, und kann sich auch jederzeit wieder ändern.

    Nun aber zu den Ergebnissen im Einzelnen:

    Für einen guten Start in das ungleiche Aufeinandertreffen sollten für uns Ursula Vranitzky (gg. Martinkevic Dana) und Renata Vilov (gg. Rathmayer Dominique) sorgen. Leider tat sich Uschi von Beginn an schwer und konnte den etwas verhaltenen Start der Legionärin der Gäste nicht nützen (125 gg. 129), die in weiter Folge dann immer stärker wurde. So mußte Uschi diese ziehen lassen, und nach Sätzen von 127 gg. 143, 128 gg. 138 und 142 gg. 157 mit insgesamt 522 gg. 567 auch den Mannschaftspunkt deutlich abgeben. Dafür hatte Renata diesmal einen sehr guten Tag. Zwar mußte sie den 1. Satzpunkt mit 150 gg. 152 auf hohem Niveau abgeben, schlug dann aber mit 162 gg. 148 und 147 gg. 126 zurück, ehe sie auf der Schlußbahn mit 126 gg. 144 etwas nachlassen mußte. Trotzdem sehr starke 585 gg. 570 und der Mannschaftspunkt für uns. Damit stand es nach dem 1. Durchgang verdient 1 : 1 bei einem noch überschaubaren Rückstand von 30 Kegeln.

    Im 2. Durchgang sollten für uns Sandra Stöckl (gg. Plamenig Daniela) und Michaela Rirsch (gg. Plamenig Nicole) so gut wie möglich dagegen halten, und versuchen, die Partie noch halbwegs offen zu gestalten. Sandra zeigte, vor allem zu Beginn, wieder sehr gute Ansätze, doch leider immer wieder die ihrer Jugend geschuldete fehlende Konstanz, vor allem ins Abräumen. Trotzdem hielt sie mit 138 gg. 145 bzw. 142 gg. 135 zunächst sehr gut mit, ehe mit 107 gg. 130 und 123 gg. 134 leider der Einbruch kam (insgesamt 510 gg. 544). Michi versuchte alles, war aber gegen die routinierte Nationalspielerin der Bundesbahner letztlich auf verlorenem Posten (512 gg. 579). Damit war eine Vorentscheidung gefallen denn es stand 1 : 3 bei 131 Kegeln Rückstand.

    Vielleicht noch ein bißchen das Ergebnis verschönern und vor allem eine gute Leistung zu bringen, das war damit das Ziel unseres letzten Druchganges, den Nevenka Jokovic (gg. Neubauer Nathalie) und Karin Niederwimmer (gg. Wiedermannova Hana) bildeten. Nevenka fand diesmal nie so richtig in ihr Spiel und kämpfte sich auf 517 (gg. 557) Kegeln. Karin konnte auch nicht an ihre hervorragende Leistung aus dem letzten Heimspiel anschließen, aber mit 121 gg. 134 und 141 gg. 131 zunächst noch mithalten. Dann aber zündete die Legionärin der Gäste den Turbo und Karin war mit 127 gg. 175 und 149 gg. 161 machtlos (insgesamt 538 gg. 601).

    In Summe gibt das eine deutliche 1 : 7 Niederlage mit einem hart erkämpften Ehrenpunkt, aber 234 Kegeln Rückstand. Trotzdem, der Schnitt von 530 ist in unserem Bereich, und nach einer kleine Pause beginnt für uns die Meisterschaft erst so richtig, denn dann treffen wir endlich auf Mannschaften, die, der Papierform nach, ebenfalls im unteren Bereich der Tabelle zu finden, und damit nicht übermächtig sein sollten. Zunächst sind wir am 06.11. in der Wirerstraße zu Gast, und treffen dort auf den SK GÖC.

    Spielbericht SPG gg. BBSV.pdf
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