• Wieder knapp am Unentschieden vorbeigeschrammt


    Es will einfach nicht klappen mit dem ersten Tabellenpunkt – auch auswärts gegen SK GÖC konnten wir lange mithalten, aber ein totales Blackout von Ursula Vranitzky im Schlussdurchgang verhinderte einen Sieg, der an diesem Tag durchaus im Bereich des Möglichen gewesen wäre, und letztendlich blieb uns auch noch der für ein Remis notwendige vierte Mannschaftspunkt wieder knapp verwehrt.

    Im ersten Durchgang hatte Sandra Stöckl noch Startschwierigkeiten mit 114 Kegeln im ersten Satz, dann legte sie aber drei gute Sätze nach (132, 140 und 132) und erzielte mit gesamt 518 Kegeln eine zufriedenstellende Quote – gegen Krisztina Farago-Lovasz, die ungarische Legionärin der Gastgeberinnen, war das aber freilich zu wenig, die 564 Kegel auf die Anzeige brachte. Das andere Duell hingegen war hart umkämpft – zur Halbzeit stand es zwischen Nevenka Jokovic und Sabrina Grötz 1:1 an Sätzen bei 276 zu 277 Kegeln; den dritten Satz sicherte sich Nevenka mit starken 153 Kegeln (zu 144) und im Schlusssatz kam es bei 133 zu 133 Kegeln zur Satzpunkteteilung, sodass der Mannschaftspunkt auf unsere Habenseite wanderte (gesamt 562 zu 554).

    Der Mitteldurchgang ging nun mit einem 1:1-Punktegleichstand bei minus 38 Kegeln ins Rennen. Hier bestätigte Renata Vilov ihre aufsteigende Form – zur Halbzeit klebte ihr ihre Gegenspielerin Daniela Schönholz mit 278 zu 277 und Satzpunktegleichstand noch auf den Fersen, die Sätze 3 und 4 gingen dann aber mit 143 zu 135 und 134 zu 123 an Renata und der Mannschaftspunkt war mit gesamt 555 zu 535 relativ klar eingefahren. Auf der anderen Seite machte es Karin Niederwimmer gegen Elke Kögler-Höchtl etwas spannender – mit 247 zu 247 und 1:1 an Satzpunkten war auch dieses Duell zur Halbzeit ausgeglichen; der dritte Satzpunkt ging mit 147 zu 148 ganz knapp an die Gastgeberinnen und der letzte Satz musste entscheiden – hier setzte sich wiederum Karin knapp mit 143 zu 140 durch und der Mannschaftspunkt war auf unserer Seite (gesamt 537 zu 535).

    Für den Schlussdurchgang ergab sich nun eine 3:1-Führung bei minus 16 Kegeln und die Hoffnung auf einen Sieg oder ein Unentschieden war durchaus gegeben. Die Hoffnung auf den Sieg wurde allerdings auch gleich zu Beginn von Ursula Vranitzky wieder zunichte gemacht – sie kam an diesem Tag mit ihrem Spiel und der Bahn überhaupt nicht zurecht und lieferte eine inferiore Leistung ab – mit 461 Kegeln konnte sie einer auch nicht gerade überragenden Karin Steiner nichts entgegensetzen, die 500 Kegel erzielte. Die Hoffnung auf ein Unentschieden wurde hingegen von Petra Vsetecka bis zum Schluss aufrecht erhalten – den ersten Satz konnte sie gegen Klaudia Pivkova mit 135 zu 130 für sich entscheiden, musste den zweiten Satz aber ganz knapp mit 135 zu 137 abgeben (der Gewinn dieses Satzes hätte in der Endabrechnung das Unentschieden gebracht); der dritte Satz ging mit 134 zu 130 wieder an Petra, aber im entscheidenden letzten Satz konnte sich wieder ihre Gegenspielerin mit 137 zu 120 durchsetzen und somit war der Mannschaftspunkt verloren (gesamt 524 zu 534) und die 5:3-Niederlage mit minus 65 Kegeln besiegelt.

    In der nächsten Runde haben wir die Damen von ASKÖ Steyr zu Gast – eine Mannschaft, die in etwa unserem Leistungsniveau entspricht, aber auch unberechenbar ist; es gilt also wieder konzentriert ans Werk zu gehen und vielleicht gelingt es uns ja diesmal endlich, in der Tabelle anzuschreiben.

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