• Durststrecke beendet


    Nun hat es endlich geklappt mit den ersten Tabellenpunkten – nach einer langen punktelosen Durststrecke und einigen knappen Entscheidungen gegen uns konnten wir im Heimspiel gegen ASKÖ Steyr endlich einen Sieg einfahren und erstmals in dieser Saison in der Tabelle anschreiben. Die Oberösterreicherinnen konnten das Spiel nur bis zum Schlussdurchgang offen halten, denn in der Endphase beendete Karin Niederwimmer mit einer erneut starken Leistung von 575 Kegeln unser Zittern um den Sieg und letztendlich konnten wir uns klar mit 6:2 und plus 92 Kegeln durchsetzen.

    Der erste Durchgang verlief gleich einmal nicht optimal - Ursula Vranitzky lieferte zwar eine solide, aber nicht überragende Partie mit 535 Kegeln ab, konnte damit gegen Katrin Janda aber nur einen Satzpunkt gewinnen, die 556 Kegel erzielte. Auch Renata Vilov tat sich etwas schwer – auf einen fulminanten Start mit 153 Kegeln und Satzpunktgewinn folgten drei durchschnittliche punktelose Sätze (128/133/129) gegen Daniela Stromberger und auch hier war der Mannschaftspunkt mit gesamt 543 zu 567 verloren und der etwas ernüchternde Zwischenstand lautete 0:2 mit minus 45 Kegeln.

    Also musste es der zweite Durchgang richten – hier zeigte auch Michaela Rirsch eine solide Partie mit 536 Kegeln und konnte ihrer Gegenspielerin Monika Wenczler alle Satzpunkte und viele Gesamtkegel abknöpfen, die mit 480 ihre liebe Mühe mit unserer Bahn hatte. Das andere Duell zwischen Petra Vsetecka und Marianne Rollhagen ließ uns um Einiges mehr schwitzen – zur Halbzeit lag Petra mit 279 zu 263 bei Satzpunktegleichstand vorne, musste aber im dritten Satz mit 120 zu 143 ihren Kegelvorsprung einbüßen, sodass im letzten Satz der Punkt und 8 Kegel gewonnen werden mussten. Bis zum letzten Wurf ließ uns Petra zittern, aber mit gesamt 537 zu 536 ging es sich letztendlich ganz knapp aus; diesmal war das Glück auf unserer Seite und bescherte uns einen 2:2-Punktegleichstand mit 12 Kegeln Vorsprung vor dem Schlussdurchgang.

    Das Finale dieser Partie bestritten für uns Nevenka Jokovic (gegen Christine Langbauer) und Karin Niederwimmer (gegen Gabriele Kirchweger). Nevenka erwischte keinen guten Tag, konnte ihr Duell aber offen halten, da auch ihre Gegenspielerin nicht ins Spiel fand – zur Halbzeit kam es zur Satzpunkteteilung bei 260 zu 261 Kegeln, im weiteren Verlauf konnte sich Nevenka aber mit 130 zu 126 und 129 zu 124 jeweils knapp durchsetzen und den Mannschaftspunkt mit 519 zu 511 für sich verbuchen. Keinen Zweifel an unserem Sieg ließ Karin Niederwimmer aufkommen – sie spulte mit 142, 156, 145 und 132 vier starke Sätze herunter und überließ mit gesamt 575 Kegeln ihrer Gegenspielerin keinen Satzpunkt, die sich auf 503 Kegel plagte. Mit einem Mannschaftsschnitt von 540 Kegeln können wir auch durchaus zufrieden sein, auch wenn bei der Einen oder Anderen noch Luft nach oben ist.

    In der nächsten Runde müssen wir auswärts bei DKV Schlaining antreten – die Bahnen in Oberpullendorf sind für uns eine Unbekannte, daher sind unsere Chancen schwer einzuschätzen und es wird darauf ankommen, wie wir damit zurechtkommen; bislang haben die Burgenländerinnen keine überragende Saison gespielt und vielleicht haben wir ja Außenseiterchancen.

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