• Knappes Spiel - deutliches Ergebenis


    Zu Beginn der Frühjahrsmeisterschaft dürfen wir (in Coronazeiten ist das ja nicht selbstverständlich) erstens - und am Wichtigsten - immer noch spielen, und zweitens - was den Bundesligakader betrifft - sogar wieder aus dem Vollen schöpfen (von den normalen, dienstlichen Verhinderungen einmal abgesehen). Zu Besuch war bei uns der BSV Voith St. Pölten II. Es ist immer einen Freude, der jungen Truppe beim Kegeln zuzusehen - verschenkt wird aber natürlich trotzdem nichts.

    Nun aber zu den Ergebnissen im Einzelnen:

    Diesmal starteten für uns Zsolt Kincses (gg. Ebner Michael) und Harald Pelzlbauer (gg. Ebner Patrick). Zsolt hat nun auch schon wieder das eine oder andere Training hinter sich - und das merkte man sofort. Mit starken, ausgeglichenen Sätzen von 147/150/141/148 - insgesamt 586 ließ er seinem Kontrahenten (538) keine Chance und brachte nicht nur den Mannschaftspunkt, sondern auch wertvolle Kegeln auf unsere Habenseite. Harald erwischte leider keinen besonders guten Tag - sein Gegner aber auch nicht. So entspann sich eine über lange Zeit recht ausgeglichene Partie auf eher überschaubarem Niveau, bei der Harald mit 134 gg. 147 zunächst in Rückstand geriet - den er aber mit 134 gg. 117 wieder egalisieren konnte. Satz 3 ging dann wieder mit 136 gg. 147 verloren - im Schlußsatz lief es dann endlich etwas besser, und mit 147 gg. 128 konnte der dargebotene Mannschaftspunkt dann doch noch eingefahren werden (insgesamt 551 gg. 539). Damit stand es nach dem 1. Durchgang 2 : 0 bei einem Vorsprung von doch schon 60 Kegeln.

    Im 2. Durchgang sollten Dominik Gartner (gg. Skrampal Jan) und Newetschny Thomas (gg. Schmidt Christian) den Vorsprung möglichst ausbauen. Dominik, zuletzt mit einer kleinen Schwächeperiode, hat die Winterpause sichtlich nicht nur zum feiern genützt - jedenfalls zeigte er ein, vor allem zu Beginn, deutlich verbessertes Spiel, auch wenn es zunächst nicht zum Satzpunkt reichte 138 gg. 154. Doch ab Satz 2 übernahme Dominik das Kommando und punktete teilweise sicher, im Schlußsatz letztlich auch mit etwas Glück mit 147 gg. 127, 141 gg. 132 und 133 gg. 129 (insgesamt 559 gg. 542). Gleichzeitig hatte Tom einen, für seine Verhältnisse, gebrauchten Tag - aber einen diese Schwäche nicht konsequent ausnützenden Gegner. Mit 126 (gg. 108) und 147 (gg. 141) hatte er zunächst zweimal die Nase vorn, ehe er mit 137 gg. 146 Satz drei doch deutlich abgeben mußte. Den spannenden Schlußsatz sicherte er sich dann aber wieder mit 135 gg. 127 (insgesamt 545 gg. 522) - und auch dieser Mannschaftspunkt blieb damit in Wien.
    So stand nach 2 Durchgängen ein 4 : 0 auf der Anzeigetafel, bei einem (scheinbar) vorentscheidenden Vorsprung von 100 Kegeln für uns.

    Scheinbar, weil der Schlußdurchgang, den diesmal Mario Pekarek (gg. Christ Felix) und Christoph Dobler (gg. Duska Lukas) bildeten, beschlossen hatte, es unbedingt nochmals spannend machen zu wollen. Vor allem galt das für den Legionär der Gäste, der einen traumhaften Tag erwischte und Dobi mit 125 gg. 163 von Beginn an deutlich distanzierte. Mario hatte mit 131 gg. 138 auch keinen überragenden Start - und so waren schon 45 Kegeln nach dem ersten Satz aufgebraucht. Ganz so sollte es dann aber doch nicht weitergehen, denn sowohl Mario (142 gg. 133) als auch Dobi (139 gg. 152) zeigten sich zunehmend stärker, und Satz 3 brachte mit 145 gg. 141 und 144 gg. 142 sogar wieder ein paar Kegeln auf unsere Seite. Trotzdem war es dann bis zum Schluß spannend - den Ausschlag zu unseren Gunsten brachten im letzten Räumen einige Neuner von unseren beiden, die Mario schließlich sogar noch den Mannschaftspunkt brachten (146 gg. 151 bzw. 140 gg. 156), insgesamt 564 gg. 563 bzw. 548 gg. 613.

    Insgesamt war der Start ins Frühjahr mit Fug und Recht als ein etwas holpriger zu bezeichnen. Mit dem gebotenen Mannschaftsschnitt von 558 und letztlich nur 36 Kegeln Vorsprung können wir nicht zufrieden sein - mit dem 7 : 1 Sieg, der dem Verlauf nach eindeutig zu hoch ausgefallen ist, aber natürlich schon.

    Als nächstes haben wir am kommenden Samstag (15.01.2022) die Mannen von KSV Wien 2 zu Gast - mit dem Heimvorteil auf unserer Seite könnte da durchaus etwas gehen - aber steigern müßten wir uns dafür schon.

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