• Ehrenpunkt in Steyr


    Trotz der einen oder anderen, coronabedingten, Verschiebung läuft die Meisterschaft weiter, und, wie es aussieht, wird sie diesmal (wenn auch mit Verspätung) in vollem Umfang durchgeführt werden können. Für uns ging es dieses Wochenende nach Steyr. Die Oberösterreicherinnen haben sich im Tabellenmittelfeld festgesetzt, und waren daher, den Heimvorteil mitberücksichtigt, sicherlich in dieser Begegnung als die Favoritinnen einzustufen. Da uns mit Karin Niederwimmer auch eine wichtige Spielerin fehlte, galt es eine gute Leistung zu zeigen, und mitzunehmen was eben an diesem Tag möglich war.

    Im ersten Durchgang zeigte Nevanka Jokovic weiter ihre aufsteigende Tendenz und hatte ihre Gegenspielerin auch über weite Strecken der Partie ganz gut im Griff - allerdings verlor sie im letzten Satz den Faden und die Partie noch um 1 Kegel. Brigitte Glaser kämpfte tapfer, hatte aber letztlich nichts zu bestellen und mußte den Mannschaftspunkt, nach einem Achtungserfolg im 3. Satz, doch deutlich mit 483 gg. 532 abgeben. Nach dem ersten Durchgang mußten wir also ein 0 : 2 bei 50 Kegeln Rückstand zur Kenntnis nehmen.

    Der 2. Durchgang war dann eigentlich eine knappe Angelegenheit, denn beide Duelle verliefen durchaus auf Augenhöhe. Renata Vilov hatte dabei jedoch mit 533 gg. 546 ebenso das Nachsehen, wie Petra Vsetecka mit 501 gg. 506, sodaß die Partie bei 0 : 4 und 68 Kegeln Rückstand jetzt doch schon ziemlich vorentschieden war.

    Es kam aber doch noch einmal etwas Hoffnung auf, denn Satz 1 des letzten Durchganges lief für die unsrigen wie am Schnürchen. Michaela Rirsch startete mit sehr starken 154 (gg. 139) und auch Ursula Vranitzky (144 gg. 137) lieferte ab. Leider brachte schon Satz 2 einen kleinen Dämpfer für unsere Ambitionen, auch wenn beide Duelle remisierten (126 bzw. 133). Satz 3 lief dann ähnlich - Uschi ging mit 130 gg. 127 mit 2 : 1 in Führung, Michi mußte den Punkt trotz guter 140 gg. 143 abgeben - und langsam gingen uns die Würfe aus, um den Rückstand noch aufzuholen. Im Schlußsatz konnten unsere beiden dann leider nicht mehr zusetzen. Michi mußte sich letztlich doch noch relativ deutlich mit 538 gg. 557 geschlagen geben, während Uschi wenigstens noch verhindern konnte, daß alle knappen Punkte bei den Oberösterreicherinnen blieben, und mit 530 gg. 528 unseren Ehrenpunkt eroberte.

    Die nächste Runde sollte uns, wenn sie wie geplant stattfindet, wieder ein Heimspiel bringen, und zwar gegen DKV Schlaining. Auswärts haben wir im Nachtragsspiel erst vor kurzem knapp verloren - mit dem Heimvorteil auf unserer Seite ist vielleicht mehr drin, und wir können wieder in der Tabelle anschreiben.

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