• Guter Auftritt im Burgenland


    Nach der guten Leistung im ersten Heimspiel, die uns aber nur einen Tabellenpunkt einbrachte, stand in der 2. Runde unser Auftritt beim SKK Loisdorf in Oberpullendorf auf dem Programm. Wir hofften auf einen ähnlich gute Performance unsererseits, und das uns diesmal zur Belohnung auch die vollen 2 Tabellenpunkte zufallen würden. Doch es klafft oft eine ziemlich große Lücke zwischen Theorie und Praxis...

    Nun aber zu den Ergebnissen im Einzelnen:

    Diesmal starteten für uns Peter Seiter (gg. Pasztor Janos) und Harald Pelzlbauer (gg. Oriovics Daniel). Peter, dankenswerterweise für den verhinderten Mario Pekarek eingesprungen, kämpfte tapfer auf der nicht so leicht zu spielenden Anlage, hatte aber zumindest zu Beginn mit 134 gg. 157 deutlich das Nachsehen. Zwar wars bei Harald knapper (140 gg. 144), doch auch er mußte den 1. Satzpunkt abgeben. Der 2. Satz lief dann besser für uns, denn sowohl Peter (143 gg. 136) als auch Harald (151 gg. 148) punkteten - wenn auch knapp. Bei Peter ging es dann genauso weiter, denn Satz 3 gab er wiederum deutlich ab (127 gg. 150), um im Schlußsatz wieder knapp zu punkten (152 gg. 149), insgesamt 556 gg. 592. Harald setzte in Satz 3 sein Highlight (155 - was aber gg. 158 trotzdem nicht zur Führung reichte) und ließ dann im Schlußsatz stark nach (128 gg. 143), insgesamt gute 574 gg. 593. Wir zeigten also zwei ansprechende Leistungen und dennoch ein 0 : 2 und minus 55 Kegeln aus unserer Sicht.

    Und wiederum war damit der Mitteldurchgang schon ziemlich unter Druck - auch wenn die beiden Besten der Heimmannschaft ihren Einsatz bereits hinter sich hatten. Diesem Druck standhalten sollten für uns Zsolt Kincses (gg. Galos Patrik) und Michael Grötz (gg. Fuchs Dietmar). Zsolt versuchte auf der für ihn ungeliebten Anlage so gut wie möglich mitzuhalten, was ihm über weite Strecken auch gelang. So konnte er mit 142 gg. 137 bzw. 139 gg. 126 die Sätze 1 und 3 für sich verbuchen, verlor aber in Satz 2 (140 gg. 147) und vor allem Satz 4 (121 gg. 153) zuviel an Boden, um um den Mannschaftspunkt mitsprechen zu können (542 gg. 563). Der Lichtstreifen am Horizont für unsere Ambitionen war zu diesem Zeitpunkt unser Neuzugang Michi Grötz. Zwar kam er etwas langsam in die Gänge (128 und 139), nützte aber trotzdem den kapitalen Fehlstart seines Kontrahenten (106 bzw. 117) gut aus um nicht nur die beiden ersten Satzpunkte einzuheimsen, sondern auch kräftig am Kegelrückstand zu knabbern. Daß das natürlich nicht so einfach weiterlaufen konnte, war klar, aber auch in den folgenden Sätzen zeigte Michi eine grundsolide Leistung (139 gg. 147 und 144 gg. 132) und sicherte sich Mannschaftspunkt und Kegeln (550 gg. 502). Damit blieb für den Schlußdurchgang zwar noch eine Menge Arbeit, aber 1 : 3 bei noch 28 Kegeln Rückstand waren jedenfall nicht hoffnungslos.

    Endgültig drehen sollten die Partie dann Thomas Newetschny (gg. Pete Zsolt) und Christoph Dobler (gg. Schedl Emmerich). Tom begann mit 142 gg. 129 gut, Christoph mit 162 gg. 133 überragend - und schon war der Gesamtrückstand in einen 14 Kegel Vorsprung verwandelt. Satz 2 lief zwar nicht mehr ganz so gut - aber fast, denn auch diese beiden Satzpunkte gingen nach Wien (138 gg. 133 bzw. 148 gg. 135) - Vorsprung auf 32 ausgebaut. Die Vorentscheidung zu unseren Gunsten brachte dann der dritte Satz. Auch diese Punkte (und damit die benötigten beiden Mannschaftspunkte) konnten Tom und Dobi nämlich ergattern (135 gg. 134 und 145 gg. 125) - und der Kegelvorsprung von mittlerweile 53 war auch schon ziemlich beruhigend. Zum Schluß gab es dann noch ein Auslaufen (134 gg. 127 bzw. 133 gg. 136) aber nichts Entscheidendes mehr. Tom tat sich über die gesamte Partie schwer (549 gg. 523) hatte aber trotzdem immer die bessere Antwort. Dobi setzte seine Highlights zu Beginn und mußte dann etwas nachlassen - es reichte aber mit 588 (gg. 529) ganz deutlich zum Mannschaftspunkt und auch zur Mannschaftsbestleistung.

    Schlußendlich war es eine bis zum Schluß spannende Partie bei der unsere geschlossen gute Mannschaftsleistung (559 Schnitt) mit 2 Tabellenpunkten belohnt wurde (57 Kegeln Vorsprung). Eine Leistung, auf die wir aufbauen können.

    Kommende Woche gibt es ein ewig junges Derby, denn wir haben BBSV Wien zu Gast. Die Bundesbahner sind auf dem Papier vielleicht eine Spur schwächer als im letzten Jahr (wo sie uns in beiden Partien als aussehen ließen) - doch die Meisterschaft ist noch viel zu jung, um darüber Spekulationen anzustellen. Es wird also wieder darauf ankommen, auf uns selbst zu schauen, unsere Leistung abzurufen, und dann werden wir schon sehen, was daraus werden kann bzw. die Gäste zulassen.

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