• Leistungssteigerung in St. Pölten


    Auch wenn wir in St. Pölten die erwartete Niederlage hinnehmen mussten, so ist uns doch eine zumindest teilweise Leistungssteigerung in diesem Spiel gelungen – mit einem Schnitt von 541 geht es in die richtige Richtung, auch wenn bei einigen unserer Akteurinnen noch Luft nach oben ist.

    Im ersten Durchgang kämpfte sich Michaela Rirsch, noch immer nicht topfit, auf 526 Kegel – ohne ihre 17 Fehlwürfe wäre sie eine ernstzunehmende Konkurrenz für ihre Gegenspielerin Lisa Vsetecka gewesen, die 554 Kegel auf die Anzeige brachte, konnte aber letztendlich nur einen Satzpunkt gewinnen. Im anderen Duell zeigte Renata Vilov, dass sie es besser kann wie in der Eröffnungspartie gegen Kleinwarasdorf - mit vier starken Sätzen (148/138/145/149) erzielte sie Mannschaftsbestleistung mit gesamt 580 Kegeln. Leider war das aber zu wenig, denn ihre Gegnerin, Dominique Hauer, spielte entfesselt auf und knallte 604 Kegel auf die Bahn. Somit gingen beide Mannschaftspunkte an den Heimverein und wir lagen mit 52 Kegeln zurück.

    Im zweiten Durchgang startete Petra Vsetecka mit 272 Kegeln zur Halbzeit gut in die Partie, war aber freilich machtlos gegen die starke Nummer 1 der Gastgeberinnen, Renata Babicka, die mit 321 Kegeln konterte; in der Folge kam bei Petra etwas Sand ins Getriebe und mit gesamt 509 zu 606 Kegeln war es eine klare Angelegenheit ohne Satzverlust für die Tschechin. Etwas Anlaufzeit brauchte auf der anderen Seite Karin Niederwimmer – mit 251 zu 276 zur Halbzeit musste sie zunächst beide Satzpunkte an Vanessa Laibacher abgeben, dann lief es aber plötzlich wie am Schnürchen und mit 157 zu 128 und 148 zu 128 (gesamt 556 zu 532) konnte sie letztendlich doch noch unseren ersten Mannschaftspunkt einfahren, während wir an Gesamtkegeln bereits mit 125 zurück lagen.

    Im Schlussdurchgang entwickelte sich zwischen Nevenka Jokovic und Jasmin Meisterl ein spannendes Duell – mit 133 zu 130, 148 zu 144 und 130 zu 137 lag Nevenka nach 3 Sätzen mit 2:1 in Führung bei Gleichstand an Gesamtkegeln (411), also musste der letzte Satz entscheiden; hier konnte sich Nevenka wieder knapp mit 148 zu 145 durchsetzen und somit unseren zweiten Mannschaftspunkt auf unser Konto verbuchen (gesamt 559 zu 556). Das sollte es dann aber auch mit Punkten gewesen sein, denn Ursula Vranitzky fand überhaupt keinen Spielrhythmus und musste ihrer Gegenspielerin Caroline Futschek mit der schwachen Leistung von 516 Kegeln (zu 581) kampflos das Feld überlassen und unsere 6:2-Niederlage mit minus 187 Kegeln war besiegelt.

    In der nächsten Runde wartet gleich wieder ein schweres Kaliber auf uns – daheim gegen BBSV Wien wird es wieder primär um Schadensbegrenzung gehen, aber vielleicht können wir den einen oder anderen Mannschaftspunkt entführen und zumindest eine bessere Leistung als im ersten Heimspiel zeigen.

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