• Kantersieg gegen Steyr


    Endlich ist uns einmal eine ansprechende Heimleistung gelungen, die auch entsprechend belohnt wurde - mit einem 7:1-Sieg und einem sehr guten Schnitt von 555 konnten wir uns gegen ASKÖ Steyr Sportkegeln durchsetzen. Auch wenn es nach einer klaren Entscheidung aussieht, war es bis zum Schlussdurchgang eine knappe Partie und erst unsere beiden letzten Akteurinnen konnten mit starken Leistungen den Sieg fixieren.

    Im ersten Durchgang entwickelte sich zwischen Nevenka Jokovic und Anna Eva Budaine Kun ein spannendes Duell - mit 138 zu 142, 141 zu 139 und 145 zu 141 waren es nach 3 Sätzen stets knappe Entscheidungen mit einem kleinen Vorteil für uns; mit einer 2:1-Führung und 424 zu 422 ging es in den entscheidenden Schlusssatz, wo sich unsere Akteurin mit 135 zu 133 wieder knapp durchsetzen konnte und mit gesamt 559 zu 555 den Mannschaftspunkt auf unsere Seite holte. Auch auf der anderen Seite sah es bis zur Halbzeit ganz gut für uns aus - Renata Vilov lag gegen Christine Langbauer mit 277 zu 263 Kegeln in Führung bei einem 1:1-Satzgleichstand. Im dritten Satz musste Renata mit 131 zu 154 aber einen Rückschlag hinnehmen und konnte im Schlusssatz mit 154 zu 154 nur mehr remisieren, sodass der Mannschaftspunkt auf das Konto der Gäste wanderte (gesamt 562 zu 571). Der Zwischenstand lautete also 1:1 mit minus 5 Gesamtkegeln.

    Auch im Mitteldurchgang ging es knapp her - Petra Vsetecka konnte aber mit 126 zu 120, 145 zu 143 und 140 zu 132 bereits nach drei Sätzen gegen Katrin Janda punkten und brauchte im Schlusssatz nicht mehr zittern, der mit 132 zu 144 an die Gastspielerin ging (gesamt 543 zu 539). Wesentlich mehr zittern musste Ursula Vranitzky, die erneut eine schwache Heimleistung ablieferte - der erste Satz war mit 143 Kegeln (zu 133) zwar noch akzeptabel, aber dann ging die Konzentration total verloren und mit 122 zu 127 und 127 zu 137 musste sie die Sätze 2 und 3 an ihre Gegenspielerin Marianne Rollenhagen abgeben, bei gesamt 392 zu 397 Kegeln und der Schlusssatz musste entscheiden. Hier lief es bei Ursula nicht besser mit 127 Kegeln, aber ihre Gegenspielerin machte ihr ein Geschenk - mit einem 2er-Streuer und 121 Kegeln blieb sie letztendlich einen Gesamtkegel hinter Ursula (519 zu 518) und auch dieser Mannschaftspunkt war unser.

    Für den letzten Durchgang ergab sich nun eine 3:1-Führung bei Gesamtkegelgleichstand und die Aufgabe unserer Schluss-Akteurinnen war, zumindest einen Gesamtkegel plus herauszuholen. Dass es letztendlich plus 79 Kegel wurden, hatten wir zwei starken Leistungen von Michaela Rirsch (gegen Monika Wenczler) und Karin Niederwimmer (gegen Gabriele Kirchweger) zu verdanken. Gleich im ersten Satz zeigten unsere beiden Schlussstarterinnen, dass der Siegeswille groß war - mit 164 zu 126 und 159 zu 142 wurde der Grundstein zum Erfolg gelegt und ein Kegelplus von 55 herausgespielt - die Oberösterreicherinnen konnten in den Sätzen 2 und 3 nur vier Kegel aufholen und im letzten Satz schlugen unsere beiden Spielerinnen wieder zu und erhöhten mit 139 zu 124 und 143 zu 130 den Kegelvorsprung auf 79 und als Draufgabe wanderten auch noch beide Mannschaftspunkte mit 562 zu 510 und 587 zu 560 auf unser Konto.

    In der nächsten Runde müssen wir in Oberpullendorf bei DKV Schlaining antreten - die Burgenländerinnen sind auf ihrer nicht ganz einfachen Heimbahn sicher zu favorisieren, aber vielleicht gelingt uns ja mit einer soliden und geschlossenen Mannschaftsleistung eine Überraschung.

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