• Knappe, deutliche Niederlage beim Absteiger


    Die 7. Herbstrunde brachte uns das erwartet schwere Spiel beim Superligaabsteiger KSK Austria Krems. Die Niederösterreicher hatten zwar nach ihrem Abstieg den einen oder anderen Abgang zu verzeichnen, konnten diese aber recht gut ersetzen und spielen in der Bundesliga wieder eine gute Rolle im Kampf um den Aufstieg. Keine leichte Aufgabe für uns, auch weil die Bahn am Pulverturm auch die eine oder andere Tücke bereit hält.

    Nun aber zu den Ergebnissen im Einzelnen:

    Im Eröffnungsdurchgang starteten für uns Christoh Dobler (gg. Machala David) und Mario Pekarek (gg. Aschengschandtner Christian). Dobi sollte seine Partie gegen die derzeit in Topform befindliche Nr. 1 der Gastgeber so knapp wie möglich halten, und machte seine Sache eigentlich sehr gut - alleine der Legionär der Niederösterreicher hatte einen Übertag und erzielte neue persönliche Bestleistung: 165/160/183/172 = 680 - so etwas sieht man nicht oft - insbesondere in unserer Liga - und das ließ die eigentlich guten 580 von Dobi leider verblassen. Gleichzeitig sollte uns Mario so gut wie möglich im Spiel halten, und auch er erledigte seine Aufgabe bravourös. Zwar mußte er Satz 1 noch mit 134 gg. 142 abgeben, schlug dann aber mit 165 gg. 125 zurück, verlor Satz 3 trotz guten 155 gg. 167 dann wieder deutlich, behielt aber im Gegensatz zu seinem Kontrahenten im Schlußsatz die Nerven, und holte diese mit 149 gg. 134 - insgesamt 603 gg. 568. So stand nach dem 1. Durchgang ein 1 : 1 zu buche - der Gesamtkegelrückstand war aber mit 65 trotz zweier guter Leistungen schon relativ deutlich.

    So ging es in den Mitteldurchgang, wo Thomas Newetschy (gg. Ohnesorgen Johann) und Michael Grötz (gg. Petr Alexander) unsere Chancen waren sollten. Beide Partien waren auf hohem Niveau heiß umkämpft und lange Zeit offen. Mit 151 gg. 149 bzw. 160 gg. 150 begannen unsere beiden gleich sehr gut. Tom mußte dann Satz 2 trotz 152 gg. 161 abgeben, Michi baute mit 157 gg. 130 seinen Vorsprung aus, und entschied mit einer sehr guten Räumleistung auch noch Satz 3 (und damit den Mannschaftspunkt vorzeitig) für sich (148 gg. 142), während Tom mit 149 gg. 142 in seinem Duell die Führung übernahm. Leider mußten dann beide den Schlußsatz abgeben. Bei Michi blieb das letztlich ohne Folgen, denn der Mannschaftspunkt war ja schon gewonnen (insges. 601 gg. 576), bei Tom aber lief es auf die letzten beiden Anwürfe hinaus, die ihm nicht so gut gelangen, sodaß der Mannschaftspunkt letztlich mit 145 gg. 148 und insgesamt 597 gg. 600 in Krems blieb. So waren die Mannschaftspunkte mit 2 : 2 weiterhin ausgeglichen verteilt, der Rückstand betrug zu diesem Zeitpunkt 43 Kegeln.

    Der Schlußdurchgang hatte also eigentlich noch alle Chancen, doch die Aufgabe von Peter Seiter (gg. Ohnesorgen Manuel) und Harald Pelzlbauer (gg. Varak Jan) war dennoch alles ander als einfach. Peter begann mit guten 146, was aber gg. 149 nicht zum Satzpunkt reichte, Harald punktete mit 138 gg. 131 nicht ganz unglücklich, hatte dann in weiterer Folge aber nichts mehr zu bestellen, denn sein Gegner wurde immer stärker, und er immer schwächer. Insgesamt erschreckende 512 gg. 623 sprechen eine deutliche Sprache. Damit waren natürlich auch die Gesamtkegeln in weite Ferne gerückt, sodaß es bei Peter letztlich nur noch um Ergebniskosmetik ging. Dieser konnte aber in Satz 2 mit 146 gg. 122 ausgleichen, ehe er aufgrund einer Verletzung von Johann Münster ersetzt wurde. Hansi hatte zunächst noch Anlaufschwierigkeiten (124 gg. 150), steigerte sich dann aber und errang mit 138 gg. 132 und insgesamt 554 gg. 553 noch den 3. Mannschaftspunkt für uns.

    Am Ende blieb eine 3 : 5 Niederlage mit 153 Kegeln Differenz - zum Unentschieden fehlten uns aber nur ein paar Kegeln. Trotzdem dürfen wir uns im Prinzip nicht beschweren - viele knappe Entscheidungen gingen für uns aus, und das Leben und das Kegeln sind eben kein Wunschkonzert. Trotz einer Schnittbremse erzielten wir einen achtbaren Schnitt von 574 (gg. 600) und diesmal wurden unsere beiden derzeit nicht einsetzbaren Spieler schmerzlich vermißt, auch wenn es an der Tabellenpunkteausbeute vielleicht garnichts geändert hätte.

    Kommendes Wochenende winkt wieder ein Heimspiel. Zu Gast in Simmering werden die Gemeindebediensteten aus Wr. Neustadt sein - für viele aufgrund der im Sommer erhaltenen Verstärkungen heuer der große Favorit, auch wenn der bisherige Meisterschaftsverlauf gezeigt hat, daß auch sie eventuell zu schlagen sind. Es wird also wieder ein schweres und wahrscheinlich knappes Spiel - als ob man von uns anderes gewohnt wäre.

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