• Klare Heimpleite gegen Wr. Neustadt


    Ja, die Überschrift gabs in dieser Saison schon einmal - aber sie ist leider wieder aktuell. Die 8. Herbstrunde brachte uns den Besuch der anderen Mannschaft aus Wr. Neustadt, die in unserer Liga spielt, nämlich vom 1. KSK Gem. Bed. Wr. Neustadt. Die Mannschaft um zwei ausgezeichnete rumänische Legionäre ist für viele heuer der Favorit auf den Aufstieg in die Superliga. Auch wenn sie diesen Vorschußlorbeeren zu Beginn der Meisterschaft noch nicht ganz gerecht werden konnten, ist es doch eine sehr starke Truppe, gegen die ein guter Tag eine Voraussetzung ist, um eventuell Erfolg zu haben - wir hatten einen solchen aber nicht.

    Nun aber zu den Ergebnissen im Einzelnen:

    Im Eröffnungsdurchgang starteten für uns Mario Pekarek (gg. Suhane Ovidiu) und Michael Grötz (gg. Fast Karl). Mario spielte wieder stark, und hielt gegen den ersten Legionär der Gäste gut mit, mußte aber trotzdem mit 140 gg. 149, 138 gg. 149 und 164 gg. 167 den Mannschaftspunkt bereits vorzeitig abgeben, holte aber im Schlußsatz mit 154 gg. 146 noch den Ehrensatzpunkt (insges. 596 gg. 608). Michi, in den letzten Wochen eigentlich auf dem aufsteigenden Ast, erwischte einen rabenschwarzen Tag und wurde nach 125 gg. 147 und 114 gg. 134 durch Franz Pekarek ersetzt. Doch auch dann lief es für uns nicht wesentliche besser - insgesamt 484 gg. 588 sprechen eine mehr als deutliche Sprache. So standen in der ersten Zwischenabrechnung nicht nur 0 : 2 Mannschaftspunkte, sondern auch schon 116 Kegeln Rückstand auf der Anzeigetafel.

    Im 2. Durchgang sollten dann Christoph Dobler (gg. Hirsch Hubert) und Peter Seiter (gg. Stöller Karl-Heinz) für eine positive Entwickung der Begegnung sorgen. Dobi tat das auch, denn er spielte konzentriert und ruhig seine Partie hinunter, und wurde dafür mit 591 gg. 543 und natürlich dem Mannschaftspunkt belohnt. Ganz anders bei Peter, der zwar auf unserer Heimbahn meist nicht so gut zurecht kommt, wie auswärts, sich aber an diesem Tag leider überhaupt nicht zu helfen wußte, und mit 512 gg. 555 nie eine wirkliche Punktchance herausspielen konnte. So mußten wir nach dem Mitteldurchgang einen eher unerfreulichen Zwischenstand von 1 : 3 bei 111 Kegeln Rückstand zur Kenntnis nehmen.

    Und diesmal sprach, anders als im letzten Heimspiel gegen Steinberg, die Papierform im letzten Durchgang nicht unbedingt für uns, denn Thomas Newetschny traf auf den 2. Legionär, Boanta Claudiu, während es Harald Pelzlbauer mit dem routinierten Messavilla Johann zu tun bekam. Während Tom die ersten beiden Sätze mit 155 gg. 149 und 151 gg. 137 für sich entscheiden konnte, hatte Harald mit 139 gg. 146 und 134 gg 154 jeweils das Nachsehen. Das drehte sich dann in der 2. Hälfte - da mußte Tom mit 133 gg. 155 bzw. 142 gg. 152 seinen Gegner ziehen lassen (insges. 581 gg. 593), während Harald zwar beide verbliebenen Satzpunkte holte (141 gg. 137 bzw. 139 gg. 129) aber mit insges. 553 gg. 566 ebenfalls ohne Mannschaftspunkt blieb.

    In der Endabrechnung bleibt somit eine 1 : 7 Heimpleite - 3 wirklich gute Leistungen reichten nur zu einem Mannschaftspunkt, ein Punkt wurde relativ knapp verfehlt - der Rest ist Schweigen. Der Mannschaftsschnitt von 552 ist nicht das, was wir zu Hause zeigen können, und die Kegeldifferenz von 136 macht das Ergebnis dann letztlich doch auch in der Höhe nachvollziehbar.

    Als nächstes haben wir eine freie Woche - dann geht es zum Aufsteiger aus Tragöß. Sowohl Mannschaft als auch Bahn sind uns völlig unbekannt, doch für die eine oder andere Überraschung waren sie in dieser Saison schon gut - wir sind also gewarnt, und werden versuchen, wieder eine konzentriertere und vor allem geschlossenere Mannschaftsleistung auf die Bahn zu bringen.

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