• Neuerlich erschreckend schwache Heimleistung


    Langsam entwickelt sich unsere Heimbahn für uns ein bißchen zu einer Angstbahn. So richtig stark waren wir in Simmering schon länger nicht mehr, aber so schwach wie in der 10. Herbstrunde gegen den KSV Wien 2 auch nicht - ausgenommen die vorherige Heimpartie, die war noch schlechter. Ob manchem der Kaderspieler da vielleicht doch das eine oder andere Training vor Ort helfen könnte? Wäre doch eine Aufgabe für die Winterpause, dieser Frage mal durch praktische Versuche auf den Grund zu gehen...

    Nun aber zu den Ergebnissen im Einzelnen:

    Im Eröffnungsdurchgang starteten für uns Mario Pekarek (gg. Richter Matthias) und Michael Grötz (gg. Gauster Wolfgang). Mario hatte gegen die Nummer 1 der Gäste naturgemäß einen schweren Stand, und auch die ersten 3 Bahnen nicht wirklich etwas zu bestellen (139 gg. 147, 129 gg. 149 und 125 gg. 137). Erst auf der Schlußbahn zeigte er sein großes Potential und holte mit sensationellen 180 gg. 162 noch den Ehrensatzpunkt und wichtige Kegeln zurück (insges. 573 gg. 595). Michi hatte es da bedeutend leichter, denn sein Gegner kam nie wirklich mit unserer Anlage zu recht und Michi holte mit 550 gg. 487 alle 4 Satzpunkte und auch den Mannschaftspunkt. Damit stand es 1 : 1 bei 41 Kegeln Vorsprung für uns.

    Im 2. Durchgang sollten dann Christoph Dobler (gg. Mikolitsch Michael) und Harald Pelzlbauer (gg. Schmidt Christian) das Spiel in die richtige Richtung drehen. Das Spiel drehte sich dann auch, aber - naja. Dobi spielte keine schlechte erste Hälfte (142 gg. 143 bzw. 131 gg. 131), vergab aber in den entscheidenden Momenten ein punktemäßig besseres Abschneiden. In Halbzeit 2 hatte er dann keine Chance mehr, denn sein Gegner lief zur Hochform auf und lieferte 335 Kegeln (insges. 545 gg. 609). Harald lief in die Vollen immer einem, teilweise großen, Rückstand hinterher, kam aber ins Räumen immer wieder heran und so schwankte das Duell ständig hin und her. Schwache 129 gg. 132 kosteten ihn unnötig den 1. Satzpunkt, mit 147 gg. 142 übernahm der dann die Führung, die er aber postwendend mit 135 gg. 148 wieder abgab. Den Schlußsatz spielte er dann wieder stark, ein 2. Übertritt kostete dann aber die entscheidenden Kegeln (145 gg. 136, insgesamt 556 gg. 558). So mußten wir nach dem Mitteldurchgang eine (teilweise selbstverschuldete) Wende zum Zwischenstand von 1 : 3 bei 25 Kegeln Rückstand zur Kenntnis nehmen.

    Die Aufstellung versprach uns aber zumindest noch ein Unentschieden, denn Tomas Newetschny traf auf Rapf Christoph, und auch Franz Pekarek, der gegen Böhm Siegfried antrat, durften nach seinem letztwöchigen Auftritt in Tragöß einige Chancen auf einen Mannschaftspunkt zugebilligt werden. Tom lieferte auch ab, wenn auch mit kleinen Startschwierigkeiten. Jedenfalls bedeuteten 124/150/151/148 alle 4 Satzpunkte und insgesamt 573 gg. 456. Franz spielte gut, aber nicht überragend - und einer solcher Leistung hätte es bedurft. So war aber schon relativ bald klar, daß es nicht zum Mannschaftspunkt reichen würde (138 gg. 138, 140 gg. 152, 137 gg. 137 und 127 gg. 157 - insges. 542 gg. 584.

    In der Endabrechnung bleibt somit ein 4 : 4 (+ 50), daß sich, auch aufgrund des schwachen Mannschaftsschnittes (556) und der stümperhaft vergebenen Chance auf den entscheidenen Mannschaftspunkt im 2. Durchgang, wie eine Niederlage anfühlt.

    Als nächstes haben wir wieder eine freie Woche ehe wir am 10. Dezember beim neuen Tabellenletzen in Leoben antreten. So richtig verstehe ich nicht, warum die Steirer eigentlich letzte sind, denn ihre Leistungen sind eigentlich recht gut - bei unserer derzeitigen Verfassung wird also auch das alles andere als ein Selbstläufer. Trotzdem werden wir natürlich wieder alles geben, um die für die Tabelle ganz wichtigen Punkte einzufahren - für einige ein gute Nachricht: wir spielen auswärts.

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