• Leoben - keine Reise wert


    Auch unsere letzte Auswärtspartie der Herbstmeisterschaft führte uns in die Steiermark, diesmal aber nach Leoben. Von Anfang an stand das Unterfangen unter keinem guten Stern - zu unseren Dauerausfällen Zsolt und Dominik gesellte sich kurzfristig noch Michi, Peter, der ansonsten, öfter als von ihm gewünscht, eingesprungen ist war wegen Urlaub nicht verfügbar, und dann beschoß auch noch der Wintereinbruch, sich ausgerechnet diesen Tag auszusuchen, um in Östereich einzufallen. Trotzdem konnten wir letztlich rechtzeitig und ausreichend zahlreich in Leoben antreten - um den einen oder anderen Tabellenpunkt zu entführen, dafür war unsere "Rumpftruppe" dann aber doch nicht ausgeglichen genug.

    Nun aber zu den Ergebnissen im Einzelnen:

    Im Eröffnungsdurchgang starteten für uns Mario Pekarek (gg. Stocker Armin) und Thomas Newetschny (gg. Plank Gerhard). Mario erwischte leider einen völligen Untag und wurde gegen einen auch nicht auf der Höhe seiner Möglichkeiten agierenden Gegner nach 125 gg. 133 und 111 gg. 130 durch unseren Nachwuchs Paul Groza ersetzt. Paul machte seine Sache sehr gut, eroberte auch beide verbleibenden Satzpunkte (132 gg. 127 und 132 gg. 126), den Mannschaftspunkt konnte er aber nicht mehr retten (500 gg. 516). Tom war, wie so oft in dieser Saison, einer der großen Lichtblicke auf unserer Seite. Mit sensationellen 175 gg. 153 setzte er gleich einmal eine gewaltige Duftmarke gegen die Nummer 1 der Gastgeber, ließ sich dann von den beiden verlorenen Folgesätzen (144 gg. 150 bzw 138 gg. 152) nicht irritieren, und machte im Schlußsatz mit 155 gg. 136 routiniert den Sack zu (insges. 612 gg. 591). Somit stand es nach dem 1. Durchgang (leider nur) 1 : 1 bei 5 Kegeln Vorsprung.

    Im Mitteldurchgang sollten Harald Pelzlbauer (gg. Schmid Fabian) und Christoph Dobler (gg. Stocker Heimo) ihr bestes versuchen. Harald versuchte es, Dobi gab es. Harald startete nach gar nicht so schlechtem Spiel mit erschreckenden 118 gg. 140, steigerte sich dann auf 138 (gegen 179) und verbuchte als Highlight seiner Partie mit 145 gg. 143 dann sogar einen Satzgewinn, ehe er auf der Schlußbahn wieder mit 124 gg. 138 die Segel streichen mußte (insges. 525 gg. 600). Dobi gab zwar den 1 Satz mit 131 gg. 137 ab, steigerte sich dann aber sehenswert auf 157 gg. 139, und obwohl er Satz 3 wiederum mit 148 gg. 163 deutlich abgeben mußte, blieb er in Schlagdistanz und eroberte im Schlußsatz mit 144 gg. 134 und insges. 580 gg. 573 unseren 2. Mannschaftspunkt. Insgesamt reichte das für ein 2 : 2 bei aber doch schon 63 Kegeln Rückstand.

    Also mußte unser Schlußdurchgang, den Franz Pekarek - leider an diesem Tag etwas kreuzmarod (gg. Trescher Marcel) und unser eigentlich nonplaying Captain Johann Münster (gg. Pappitsch Erich) bildeten, eine kaum erfolgversprechende Ausgangsposition übernehmen. Franz hielt über 3 Bahnen hinweg noch ziemlich gut mit (142 gg. 149, 120 gg. 130 und 144 gg. 128) eher die Schmerzen auf der Schlußbahn dann doch zu groß wurden, und er seinen Kontrahenten mit 112 gg. 147 davonziehen lassen mußte (insges. 518 gg. 554). Hansi kämpfte von Beginn an mit sich und der Bahn, und sah über weite Strecken der Partie kein Land (111 gg. 141, 118 gg. 139 und 124 gg. 140), ehe sein Gegner auf der Schlußbahn komplett einbrach, und so doch noch der Ehrensatz gelang (114 gg. 103), insges. 467 gg. 523).

    Am Ende bringen wir aus Leoben 2 Mannschaftspunkte, 9 Satzpunkte und die Erkenntnis mit, daß irgendwann, bei zuvielen Ausfällen, auch bei uns einmal der Ofen aus ist. Dennoch haben wir eine an den Umständen gemessen, gute Herbstsaison gespielt. In einer sehr ausgeglichenen Liga haben wir 11 Punkte aus 11 Spielen erreicht - was uns aber für das Frühjahr noch nicht aller Abstiegssorgen entledigt. Wir können nur hoffen, daß wir alle gesund bleiben / werden, und uns auch so bald wie möglich wieder zumindest Zsolt zur Verfügung stehen wird um gestärkt und optimistischer in die Frühjahrssaison gehen zu können.

    Vorher haben wir aber noch das Wiener Cupfinale vor der Brust, daß am Sonntag, den 18. Dezember mit Heimvorteil für KSV Wien Superliga in Szene gehen wird. Im Kampf um Platz 2 nehmen dann neben uns auch noch BBSV Wien BL und der KSV Wr. Netze (1. LL) teil. Wir werden die Sache, da es ja praktisch nur um die goldene Ananas geht, wie eine Trainingspartie angehen - mal sehen was dann letztlich dabei rauskommt.

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