• Kluge Aufstellung in Wr. Neustadt


    Unser letztes Auswärtsspiel der Saison führte uns zum 2. Mal nach Wr. Neustadt, diesmal zum KSK Gem. Bed. Die Gastgeber waren vor der Saison von vielen hoch gehandelt worden, ganz haben sie aber ihre PS nicht auf die Strecke gebracht, und so stecken auch sie mitten in dem Pulk aus so vielen Mannschaften, für die von Platz 3 bis Platz 11 noch immer alles möglich ist. Beide Mannschaften brauchen also jeden Punkt, und so sind eher keine hochklassigen, dafür aber umso spannendere Spiele zu erwarten.

    Nun aber zu den Ergebnissen im Einzelnen:

    Für uns starteten diesmal Michael Grötz (gg. Hirsch Hubert) und Dominik Gartner (gg. Fast Karl). Michi hatte, wie schon bei unserem ersten Saisonauftritt auf dieser Anlage, 2 sehr gute Anfangsbahnen, auf denen er sich schon einen schönen Vorsprung herausspielen konnte (150 gg. 141 und 148 gg. 130). Jedoch lief im auf der 3. Bahn so rein gar nichts zusammen, und es wurde sehr schnell sehr eng (116 gg. 139). Doch kämpfen ist Michi gleichsam in die Wiege gelegt, und das stellte er einmal mehr unter Beweis, indem er sich auf der Schlußbahn wieder steigerte, diese mit 139 gg. 139 remisierte, und insgesamt mit 553 gg. 549 den Mannschaftspunkt holte.
    Zur selben Zeit ging es bei Dominik extrem eng zu. Bahn 1 holte er sich mit dem geringst möglichen Vorsprung von 132 gg. 131, Bahn 2 endete mit 141 unentschieden, und erst in der 2. Hälfte konnte sich unser Wiedergenesener entscheidend absetzen (139 gg. 125 und 130 gg. 116), insgesamt 542 gg. 513 bedeuteten die 2 : 0 Führung und einen Vorsprung von 33 Kegeln nach dem 1. Durchgang.

    Im Mitteldurchgang hatte Thomas Newetschny mit Boanta Claudiu einen sehr starken Kontrahenten, Christoph Dobler bekam es mit Messavilla Johann zu tun. Zunächst ging es ausgezeichnet los, denn Tom konnte mit 157 gg. 128 einen klassischen Fehlstart seines Gegners nützen, während Dobi mit 146 gg. 141 souverän begann. Tom, dem von seiner vorübergehenden Formdelle nichts mehr anzusehen war, legte mit 159 gg. 145 nach, und nahm einen schönen Vorsprung in die 2. Halbzeit, während es bei Dobi gar nicht mehr lief, und er mit 115 gg. 139 den Satzausgleich hinnehmen mußte. Wie nicht anders zu erwarten, blies Tom im weiteren Verlauf ein stärkerer Wind entgegen, doch er brachte seine Partie routiniert über die Runden (141 gg. 159 bzw. 141 gg. 139) - insgesamt sehr starke 598 gg. 571. Dobi bemühte sich redlich, doch es wollte nicht mehr so richtig laufen, und letztlich mußte er seinen Kontrahenten mit 126 gg 138 und 137 gg. 148 (insges. 524 gg. 566) immer weiter ziehen lassen. So hatten wir nach dem 2. Durchgang eine 3 : 1 Führung bei + 18 Kegeln auf der Anzeigetafel stehen.

    Alle Möglichkeiten waren also noch vorhanden, aber, soviel war klar, leicht würden es Mario Pekarek (gg. Stöller Karl Heinz) und Franz Pekarek (gg. Suhane Ovidiu) nicht haben. Mario erspielte sich zunächst mit 133 gg. 129 und 140 gg. 130 eine gute Ausgangsposition und eine 2 : 0 Satzführung. Nicht so gut ging es Franz, der auf der Startbahn mit den Gegebenheiten nicht zurecht kam. 118 gg. 163 ließen unseren knappen Vorsprung sich in einen Rückstand verwandeln, und nach wenigen Würfen auf der 2. Bahn ging es dann auch vom Kreuz her nicht mehr weiter. So mußte statt ihm Harald Pelzlbauer die Partie zu Ende spielen. Dieser hatte gegen die Nummer 1 der Niederösterreicher, die jedoch nicht mehr auf demselben Niveau agierte, sogar die Chance den Satzausgleich zu erzielen, scheiterte aber kläglich (134 gg. 135). Satz 3 brachte dann hinsichtlich der Gesamtkegeln die Vorentscheidung. Zwar konnte Harald gut mithalten, und am Ende sogar knapp punkten (141 gg. 140), doch Mario hatten gegen einen plötzlich groß aufspieldenden Gegner in diesem Satz nichts zu bestellen (128 gg. 163), sodaß der Rückstand zu diesem Zeitpunkt schon 50 Kegeln betrug. Trotzdem war ja immer noch ein Unentschieden mögich - Mario brauchte die Schlußbahn "nur" zu remisieren und damit unseren 4. Mannschaftspunkt zu erkämpfen. Leicht war das nicht, doch am Ende gelang es doch relativ sicher (139 gg. 128), insges. 538 gg. 550, aber 3 : 1 in Sätzen. Harald hielt sein Spiel auf seiner ungelieben Bahn an diesem Tag beisammen und den Rückstand in Grenzen (146 gg. 150), insges. 539 gg. 588.

    Durch eine geschickte Aufstellung und auch etwas Glück nehmen wir trotz verlorener Partie (549 gg. 556 Schnitt) einen wichtigen Tabellenpunkt aus Wr. Neustadt mit. Natürlich ist nicht alles so gelaufen, wie wir es uns gewünscht hätten, aber mit dem Punkt können wir unter den gegebenen Umständen sehr zufrieden sein. Bei 2 noch ausstehenden Spielen ist die Tabellensituation immer noch äußerst undurchsichtig, doch wir haben es, nach 2 Wochen Pause, selbst in der Hand, in unseren verbleibenden beiden Heimspielen gegen direkte Gegner die Punkte zu holen, die dann für den Klassenerhalt, aber ebenso gut noch für einen Aufstiegsplatz reichen könnten.

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