• Mit dem letzten Aufgebot gewonnen


    Im Nachtragsspiel auswärts gegen KSV Herzogenburg mussten wir stark ersatzgeschwächt antreten – Renata Vilov war beruflich verhindert, Michaela Rirsch verletzungsbedingt nicht einsatzfähig und unsere beiden Ersatzspielerinnen Brigitte Glaser und Ilse Bobek waren wegen eines Landesliga-Einsatzes gesperrt. Also mussten wir auf unseren „Oldie“ Erika Vranitzky und unser U14-Nachwuchstalent Romina Dangl zurückgreifen, die sich wacker geschlagen haben; zum Glück für uns erwischten die Herzogenburgerinnen keinen guten Tag, sodass wir gesamtkegelmäßig reüssieren und letztendlich als Siegerinnen von der Bahn gehen konnten.

    Im ersten Durchgang zeigte Petra Vsetecka eine solide Partie und überließ ihrer Gegenspielerin Susanne Strebl keinen Satzpunkt – mit gesamt 538 zu 478 konnte sie auch unser Gesamtkegel-Polster schon einmal gut füllen. Das andere Duell war bis zum dritten Satz hart umkämpft – Ursula Vranitzky startete mit schwachen 124 Kegeln und musste gegen 132 Kegel von Sylvia Neumayer den Satzverlust hinnehmen; im zweiten Satz schlug sie mit 144 zu 118 zurück, während der dritte Satz mit 135 zu 139 wieder knapp verloren ging; obwohl sie also mit gesamt 403 zu 389 kegelmäßig vorne lag, musste der letzte Satz für den Punkterfolg noch gewonnen werden – mit 152 zu 99 erfolgte das in überlegener Manier und auch wichtige Gesamtkegel konnten hier noch auf unser Konto verbucht werden (gesamt 555 zu 488).

    Mit einer 2:0-Führung und plus 127 Kegeln ging es in den Mitteldurchgang. Hier plagte sich Karin Niederwimmer mit Rückenproblemen durch die Partie und machte es spannend – nach drei Sätzen lag sie gegen Gabriele Riedler zwar mit 375 zu 357 und 2:1 vorne, aber der letzte Satz ging mit 120 zu 130 wieder verloren; gesamtkegelmäßig reichte es jedoch knapp mit 495 zu 487 doch noch für den wichtigen Punktgewinn. Das andere Duell zwischen Nevenka Jokovic und Luzia Moser war nur bis zur Halbzeit ausgeglichen mit 1:1 und 281 zu 288; im dritten Satz sorgte Nevenka mit starken 158 zu 121 für eine kleine Vorentscheidung und ließ sich auch im Schlusssatz mit 137 zu 126 nicht mehr die Butter vom Brot nehmen; mit gesamt sehr guten 576 zu 535 fettete sie auch noch unseren Kegelvorsprung etwas auf.

    Für den Schlussdurchgang ergab sich nun eine 4:0-Führung - das Unentschieden war also schon klar gemacht - und wir machten uns auf eine Zitterpartie gefasst, ob der Gesamtkegelvorsprung von 176 wohl für einen Sieg ausreichen würde, denn hier agierten nun unsere „Notnägel“ Romina Dangl (gegen Theresa Aschauer) und Erika Vranitzky (gegen Helga Leitgeb). Erika startete sehr gut mit 126 Kegeln und konnte gegen 111 sogar den ersten Satzpunkt einsacken und das Kegelplus erhöhen. Romina hingegen brauchte noch eine Eingewöhnungsphase und verlor mit 99 zu 147 wieder einiges an Kegeln, sodass wir nach Satz 1 mit 143 Kegeln vorne lagen. Im zweiten Satz brachte es Erika wieder auf gute 124 Kegel, musste sich gegen die 130 Kegel ihrer Gegenspielerin aber knapp geschlagen geben, während sich Romina auf 116 Kegel steigerte und diesmal gegen 144 nicht mehr so viel verlor – zur Halbzeit hatten wir also immer noch einen Polster von 109 Kegeln. Im dritten Satz konnte Erika mit 128 zu 118 wieder punkten und 10 Kegel gut machen, während Romina mit 118 zu 120 ganz knapp an ihrem ersten Satzpunkt in der Bundesliga vorbeischrammte; mit einem doch beruhigenden Kegelvorsprung von 117 ging es nun in den Schlusssatz dieser Partie. Hier war bei Erika dann die Luft draußen und mit 106 zu 130 und gesamt 484 zu 489 verpasste sie knapp den Mannschaftspunkt, während Romina mit 120 (zu 129) Kegeln erneut aufzeigte und mit gesamt 453 (zu 540) eine Talentprobe ablieferte. Am Ende blieben uns noch plus 84 Kegel über und wir durften uns über einen nicht unbedingt erwarteten 6:2-Sieg freuen.

    Wir schließen die Herbstsaison nun am dritten Tabellenplatz ab und liegen 2 Punkte hinter KV Schwaz und SKC Sonnensee Ritzing (wobei die Burgenländerinnen noch ein Nachtragsspiel am Praterstern gegen BBSV Wien absolvieren müssen). Ob wir im Frühjahr noch zur Tabellenspitze aufschließen können, wird unter anderem auch davon abhängen, ob alle unsere Stammspielerinnen immer zur Verfügung stehen – leider ist unser Kader nicht sehr dicht und Ausfälle können wir nur schwer kompensieren.

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